Totaler Arbeitseinsatz für die Kriegswirtschaft

Zwangsarbeit in der deutschen Binnenschifffahrt 1940-1945

Zwangsarbeit in der Binnenschifffahrt ist ein unerforschtes Kapitel in der Verkehrs-Geschichte. Im Jahr 1943 waren 12.514 „Ausländer“ beim fahrenden Personal an Bord. Sie kamen aus 15 Nationen. Das Buch präsentiert erstmals – Erinnerungen, – zeitgenössische Dokumente, – wissenschaftliche Forschung. Eine besondere Gruppe bildeten die 4014 deportierten Franzosen aus dem Service du Travail Obligatoire. Der junge Bank-Angestellte Alfred Dusautier war einer von ihnen. Seine in ihrer Ausführlichkeit einzigartigen Erinnerungen beschreiben erlebte und erlittene Wirklichkeit: die Requirierung, den Zug-Transport nach Deutschland, Ausbildung, Arbeits-Alltag in der Binnenschifffahrt, das Kriegs-Ende, die Rückkehr. Seine Erinnerungen sind zugleich ein Panorama der Binnenschifffahrt im Zeiten Weltkrieg. Den Erinnerungen stehen Dokumente aus dem Reichsverkehrsministerium zum Personal-Notstand in der Kriegswirtschaft gegenüber, darunter drei Protokolle zur Vorbereitung des Arbeits-Einsatzes der Franzosen. Die Beiträge der Forschung mit zahlreichen Anmerkungen umreißen die Situation der Binnenschifffahrt im Krieg und die Zwangsarbeit von „West-“ und „Ostarbeitern“ in der deutschen Binnenschifffahrt.

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Veröffentlicht: 01.04.2005
Seitenzahl: 237
Produkt: Broschur
Illustration: ca. 40 Abb.
ISBN: 978-3-89861-277-7
  • 01277

Eckhard Schinkel

Eckhard Schinkel
Zwangsarbeit in der Binnenschifffahrt ist ein unerforschtes Kapitel in der... mehr
Produktinformationen "Totaler Arbeitseinsatz für die Kriegswirtschaft"

Zwangsarbeit in der Binnenschifffahrt ist ein unerforschtes Kapitel in der Verkehrs-Geschichte. Im Jahr 1943 waren 12.514 „Ausländer“ beim fahrenden Personal an Bord. Sie kamen aus 15 Nationen. Das Buch präsentiert erstmals – Erinnerungen, – zeitgenössische Dokumente, – wissenschaftliche Forschung. Eine besondere Gruppe bildeten die 4014 deportierten Franzosen aus dem Service du Travail Obligatoire. Der junge Bank-Angestellte Alfred Dusautier war einer von ihnen. Seine in ihrer Ausführlichkeit einzigartigen Erinnerungen beschreiben erlebte und erlittene Wirklichkeit: die Requirierung, den Zug-Transport nach Deutschland, Ausbildung, Arbeits-Alltag in der Binnenschifffahrt, das Kriegs-Ende, die Rückkehr. Seine Erinnerungen sind zugleich ein Panorama der Binnenschifffahrt im Zeiten Weltkrieg. Den Erinnerungen stehen Dokumente aus dem Reichsverkehrsministerium zum Personal-Notstand in der Kriegswirtschaft gegenüber, darunter drei Protokolle zur Vorbereitung des Arbeits-Einsatzes der Franzosen. Die Beiträge der Forschung mit zahlreichen Anmerkungen umreißen die Situation der Binnenschifffahrt im Krieg und die Zwangsarbeit von „West-“ und „Ostarbeitern“ in der deutschen Binnenschifffahrt.

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