Holger Nehring

Den Kalten Krieg denken

Beiträge zur sozialen Ideengeschichte seit 1945

Für Amerikaner und Westeuropäer war der Kalte Krieg nur am Rande ein bewaffneter Konflikt und mehr als eine reine Auseinandersetzung zwischen den zwei großen Ideologien Kommunismus und liberaler Kapitalismus. Er beeinflusste Gesellschaft, Wissenschaft und Kultur in den westlichen Staaten in ganz erheblichem Maße: Der Rüstungswettlauf war einerseits Projektionsfläche tiefgreifender Ängste vor einem atomaren Holocaust. Andererseits sollte diese Angst durch Planung und Verwissenschaftlichung in kollektive Sicherheit transformiert werden. In diesem Sinne versteht der vorliegende Band den Kalten Krieg als ‚Krieg der Imaginationen‘ (Mary Kaldor). Er führt Beiträge von Militär-, Sozial- und Ideenhistorikern in einer sozialen Ideengeschichte zusammen und bereichert unser Wissen über eines der am tiefsten einschneidenden Phänomene des 20. Jahrhunderts um wichtige, bislang aber vernachlässigte Facetten.


Frieden und Krieg, Beiträge zur Historischen Friedensforschung , Band 19
26,00 € *

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Sofort versandfertig, Lieferzeit ca. 1-3 Werktage

Veröffentlicht: 04.12.2013
Seitenzahl: 360
Produkt: Broschur
ISBN: 978-3-8375-0739-3
  • 20739

Patrick Bernhard

Patrick Bernhard ist Dozent für Internationale Geschichte am University College Dublin.<br>Holger Nehring ist Professor für europäische Geschichte an der Universität Stirling.

Patrick Bernhard
Für Amerikaner und Westeuropäer war der Kalte Krieg nur am Rande ein bewaffneter Konflikt... mehr
Produktinformationen "Den Kalten Krieg denken"

Für Amerikaner und Westeuropäer war der Kalte Krieg nur am Rande ein bewaffneter Konflikt und mehr als eine reine Auseinandersetzung zwischen den zwei großen Ideologien Kommunismus und liberaler Kapitalismus. Er beeinflusste Gesellschaft, Wissenschaft und Kultur in den westlichen Staaten in ganz erheblichem Maße: Der Rüstungswettlauf war einerseits Projektionsfläche tiefgreifender Ängste vor einem atomaren Holocaust. Andererseits sollte diese Angst durch Planung und Verwissenschaftlichung in kollektive Sicherheit transformiert werden. In diesem Sinne versteht der vorliegende Band den Kalten Krieg als ‚Krieg der Imaginationen‘ (Mary Kaldor). Er führt Beiträge von Militär-, Sozial- und Ideenhistorikern in einer sozialen Ideengeschichte zusammen und bereichert unser Wissen über eines der am tiefsten einschneidenden Phänomene des 20. Jahrhunderts um wichtige, bislang aber vernachlässigte Facetten.


Frieden und Krieg, Beiträge zur Historischen Friedensforschung , Band 19
Weiterführende Links zu "Den Kalten Krieg denken"
Zuletzt angesehen