Gerd Krumeich

Der verlorene Frieden

Politik und Kriegskultur nach 1918; BfZ Band 15

Kriege enden nicht mit dem letzten Schuß. Das gilt besonders für den Ersten Weltkrieg. Waffenstillstand und Friedensschluss bilden nur äußere Eckpunkte. Die Kriegserfahrung setzte sich in vielfältiger und häufig gebrochener Form in der Nachkriegszeit fort. Trauer und Verlust, Kriegsangst und Kriegsbegeisterung gab es auch in der Zeit danach. Dieser Band geht der mentalen Verarbeitung des „Großen Krieges“ bei Siegern und Besiegten ebenso nach, wie er die kurz- und langfristigen Verwerfungen, aber auch Instrumentalisierungen dieser Erfahrung zum Thema macht. Regionale Zusammenhänge ermöglichen eine Nachbetrachtung wie auch der Blick auf einzelne soziale Gruppen – von den Pazifisten bis zu den nationalen Frauenverbänden. Die Verlängerung des „Krieges in den Köpfen“ und die Auswirkungen auf die Lebensumstände der Menschen werden an Personen sowie an symbolischen und ästhetischen Formen der Erinnerung aufgezeigt. So entsteht ein breites Panorama über den „Nachkrieg“ des Ersten Weltkriegs, das gleichermaßen die deutsche Geschichte wie international vergleichende Aspekte umfaßt.


Schriften der Bibliothek für Zeitgeschichte: Neue Folgen , Band 15
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Veröffentlicht: 01.01.2002
Seitenzahl: 300
Produkt: Festeinband
ISBN: 978-3-89861-075-9
  • 01075

Jost Dülffer

Jost Dülffer, geboren 1943, hat Geschichte, Politikwissenschaft, Soziologie und Latein studiert. Er wurde 1972 promoviert und 1979 habilitiert. Von 1982 bis zu seiner Emeritierung 2008 war er Professor für Neuere Geschichte an der Universität zu Köln. Seine Forschungsschwerpunkte sind die deutsche Geschichte des 19. Und 20. Jahrhunderts, die europäische Geschichte seit dem Zweiten Weltkrieg sowie die Historische Friedens- und Konfliktforschung.<p>Gerd Krumeich, geboren 1945 in Düsseldorf,

Jost Dülffer
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Produktinformationen "Der verlorene Frieden"

Kriege enden nicht mit dem letzten Schuß. Das gilt besonders für den Ersten Weltkrieg. Waffenstillstand und Friedensschluss bilden nur äußere Eckpunkte. Die Kriegserfahrung setzte sich in vielfältiger und häufig gebrochener Form in der Nachkriegszeit fort. Trauer und Verlust, Kriegsangst und Kriegsbegeisterung gab es auch in der Zeit danach. Dieser Band geht der mentalen Verarbeitung des „Großen Krieges“ bei Siegern und Besiegten ebenso nach, wie er die kurz- und langfristigen Verwerfungen, aber auch Instrumentalisierungen dieser Erfahrung zum Thema macht. Regionale Zusammenhänge ermöglichen eine Nachbetrachtung wie auch der Blick auf einzelne soziale Gruppen – von den Pazifisten bis zu den nationalen Frauenverbänden. Die Verlängerung des „Krieges in den Köpfen“ und die Auswirkungen auf die Lebensumstände der Menschen werden an Personen sowie an symbolischen und ästhetischen Formen der Erinnerung aufgezeigt. So entsteht ein breites Panorama über den „Nachkrieg“ des Ersten Weltkriegs, das gleichermaßen die deutsche Geschichte wie international vergleichende Aspekte umfaßt.


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