Die schweizerische Linke und Israel

Israelbegeisterung, Antizionismus und Antisemitismus zwischen 1967 und 1991

Nach dem Sechstagekrieg von 1967 veränderte sich die Haltung der schweizerischen Linken zu Israel und zum Nahostkonflikt grundlegend. Die im Zuge der 68er-Bewegung entstandene Neue Linke lehnte aufgrund ihrer antiimperialistischen Weltanschauung das Existenzrecht des jüdischen Staates mehrheitlich ab. Auch innerhalb der gemäßigten Linken nahm in den siebziger Jahren Kritik an der israelischen Politik gegenüber den Palästinensern zu. Gleichzeitig wurde die gesamte Linke - wie in anderen europäischen Ländern - immer häufiger mit dem Vorwurf konfrontiert, in ihren Äußerungen zu Israel zeigten sich Elemente eines Antisemitismus von links. Die Studie zeichnet Kontinuitäten und Brüche im Verhältnis der schweizerischen Linken zu Israel und den Palästinensern zwischen 1967 und 1991 nach. Anhand einer präzisen Definition von Antisemitismus analysiert die Autorin, in welchen Aussagen zu Israel und Zionismus sich Judenfeindlichkeit manifestieren konnte. Schließlich wird danach gefragt, ob und wie sich Linke in der Schweiz mit dem Phänomen des Antisemitismus generell und in den eigenen Reihen auseinander gesetzt haben. Damit leistet die Studie einen wichtigen Beitrag zur internationalen Forschung zur Frage nach Antizionismus und Antisemitismus in der westeuropäischen Linken.


Antisemitismus: Geschichte und Strukturen, Band 2
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Veröffentlicht: 14.04.2006
Seitenzahl: 360
Produkt: Broschur
ISBN: 978-3-89861-407-8
  • 01407

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Produktinformationen "Die schweizerische Linke und Israel"

Nach dem Sechstagekrieg von 1967 veränderte sich die Haltung der schweizerischen Linken zu Israel und zum Nahostkonflikt grundlegend. Die im Zuge der 68er-Bewegung entstandene Neue Linke lehnte aufgrund ihrer antiimperialistischen Weltanschauung das Existenzrecht des jüdischen Staates mehrheitlich ab. Auch innerhalb der gemäßigten Linken nahm in den siebziger Jahren Kritik an der israelischen Politik gegenüber den Palästinensern zu. Gleichzeitig wurde die gesamte Linke - wie in anderen europäischen Ländern - immer häufiger mit dem Vorwurf konfrontiert, in ihren Äußerungen zu Israel zeigten sich Elemente eines Antisemitismus von links. Die Studie zeichnet Kontinuitäten und Brüche im Verhältnis der schweizerischen Linken zu Israel und den Palästinensern zwischen 1967 und 1991 nach. Anhand einer präzisen Definition von Antisemitismus analysiert die Autorin, in welchen Aussagen zu Israel und Zionismus sich Judenfeindlichkeit manifestieren konnte. Schließlich wird danach gefragt, ob und wie sich Linke in der Schweiz mit dem Phänomen des Antisemitismus generell und in den eigenen Reihen auseinander gesetzt haben. Damit leistet die Studie einen wichtigen Beitrag zur internationalen Forschung zur Frage nach Antizionismus und Antisemitismus in der westeuropäischen Linken.


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