Hermann Pünder (1888–1976)

Patriot und Europäer

Während der Weimarer Republik war Hermann Pünder Staatssekretär der Reichskanzlei unter verschiedenen Kanzlern. Nach dem Zweiten Weltkrieg leistete Pünder in dem von den Alliierten besetzten Deutschland als Oberpräsident der Bizone und später der Trizone, aus der die Bundesrepublik Deutschland hervorging, einen bedeutenden Beitrag der Wiedererrichtung des parlamentarisch-demokratischen Rechtsstaats. Damit fiel ihm gleichsam eine Brückenfunktion bei der Überwindung des Abgrunds zwischen der ersten und der zweiten deutschen Republik zu.
Hermann Pünder war stets überzeugt von den Synergieeffekten, die durch Interessenausgleich, Zusammenarbeit und Integration auf allen Ebenen zu erzielen sind. Für die europäische Einigung setze er sich bereits zu einer Zeit ein, als dies noch Befremden hervorrief und beträchtlichen politschen Mut erforderte. Er wurde zum geachten Vertreter
der Bundesrepublik Deutschland in den parlamentarischen Gremien der europäischen Institutionen.
In diesem Buch werden Leben und Wirken dieses Mannes nachgezeichnet, der vor allem wegen des erdrückenden politischen Gewichts des ersten Bundeskanzlers – seines Nachfolgers im Amt des obersten Repräsentanten Nachkriegsdeutschlands – in Vergessenheit geraten ist.


Düsseldorfer Schriften zur Neueren Landesgeschichte und zur Geschichte Nordrhein-Westfalens , Band 85
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Veröffentlicht: 06.12.11
Seitenzahl: 524
Produkt: Festeinband
ISBN: 978-3-8375-0635-8
  • 20635

Hildegard Wehrmann

Hildegard Wehrmann
Während der Weimarer Republik war Hermann Pünder Staatssekretär der Reichskanzlei unter... mehr
Produktinformationen "Hermann Pünder (1888–1976)"

Während der Weimarer Republik war Hermann Pünder Staatssekretär der Reichskanzlei unter verschiedenen Kanzlern. Nach dem Zweiten Weltkrieg leistete Pünder in dem von den Alliierten besetzten Deutschland als Oberpräsident der Bizone und später der Trizone, aus der die Bundesrepublik Deutschland hervorging, einen bedeutenden Beitrag der Wiedererrichtung des parlamentarisch-demokratischen Rechtsstaats. Damit fiel ihm gleichsam eine Brückenfunktion bei der Überwindung des Abgrunds zwischen der ersten und der zweiten deutschen Republik zu.
Hermann Pünder war stets überzeugt von den Synergieeffekten, die durch Interessenausgleich, Zusammenarbeit und Integration auf allen Ebenen zu erzielen sind. Für die europäische Einigung setze er sich bereits zu einer Zeit ein, als dies noch Befremden hervorrief und beträchtlichen politschen Mut erforderte. Er wurde zum geachten Vertreter
der Bundesrepublik Deutschland in den parlamentarischen Gremien der europäischen Institutionen.
In diesem Buch werden Leben und Wirken dieses Mannes nachgezeichnet, der vor allem wegen des erdrückenden politischen Gewichts des ersten Bundeskanzlers – seines Nachfolgers im Amt des obersten Repräsentanten Nachkriegsdeutschlands – in Vergessenheit geraten ist.


Düsseldorfer Schriften zur Neueren Landesgeschichte und zur Geschichte Nordrhein-Westfalens , Band 85
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