LWL-Industriemuseum

Vom Streben nach Glück

200 Jahre Auswanderung aus Westfalen nach Amerika

Über 300.000 Menschen verließen von 1800 bis 1914 Westfalen, um in den Vereinigten Staaten ein neues Leben zu beginnen. In ihrer alten Heimat hatten sie keine wirtschaftliche Perspektive. Agenten vermittelten den Ausreisewilligen die Schiffsfahrkarten für die Überfahrt in die USA. Die Reise begann meist in den beiden großen deutschen Auswandererhäfen in Bremerhaven und Hamburg. Bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs wanderten 5,5 Millionen Menschen in die USA aus. Sie lebten als Farmer in den nördlichen Staaten des Mittleren Westens, waren aktiv im Wirtschaftsleben, in der Kultur und in der Politik der Vereinigten Staaten. Heute haben über 50 Millionen Menschen in den USA deutsche Vorfahren.

Aus dem Inhalt:
Willi Kulke: Aus Westfalen nach Amerika
Dietmar Osses: Von der Ruhr in die neue Welt – Auswanderung aus dem westfälischen Ruhrgebiet nach Amerika im 19. Jahrhundert
Manfred Neumann: Auswanderung als Folge von Entrechtung, Vertreibung und Verfolgung in Deutschland 1933–1945: Flucht der Intellektuellen und das Ende der deutsch-jüdischen Geschichte
Katarzyna Nogueira: Auswanderung in einer globalisierten Welt – Zur deutschen Amerikaauswanderung von 1945 bis zur Gegenwart
Manfred Neumann: Die Reise – Der Weg aus Westfalen nach Amerika
Anne Wieland: „Ein schön Ernte haben wir gehabt“ – Westfälische Farmer in Wisconsin
Kerstin Wölki: Für des Arbeiters Rechte – Westfälische Einwanderung und die amerikanische Arbeiterkultur im 19. Jahrhundert
Anne Overbeck: Wissen wandert – Deutschamerikaner in Kultur und Wirtschaft
Jana Weiß: „The art of brewing was developed by the Germans“ – Der Einfluss deutschamerikanischer Einwanderung auf die US-amerikanische Brauindustrie vor der Prohibition
Jürgen Overhoff: Clemens Vonnegut – Unternehmer, Freidenker und Bildungsbürger
Kerstin Wölki: „Ihr werdet wohl von diesem Goldlandle wissen“ – Westfälische Auswanderer in Kalifornien und Texas
Anne Overbeck / Kerstin Wölki: Goethe oder Washington? – Die Situation der Deutschamerikaner zur Zeit des Ersten Weltkriegs

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Veröffentlicht: 04.04.2016
Seitenzahl: 164
Produkt: Festeinband
Illustration: zahlr. farb. Abb.
ISBN: 978-3-8375-1616-6
  • 21616

Willi Kulke

Willi Kulke
Über 300.000 Menschen verließen von 1800 bis 1914 Westfalen, um in den Vereinigten Staaten... mehr
Produktinformationen "Vom Streben nach Glück"

Über 300.000 Menschen verließen von 1800 bis 1914 Westfalen, um in den Vereinigten Staaten ein neues Leben zu beginnen. In ihrer alten Heimat hatten sie keine wirtschaftliche Perspektive. Agenten vermittelten den Ausreisewilligen die Schiffsfahrkarten für die Überfahrt in die USA. Die Reise begann meist in den beiden großen deutschen Auswandererhäfen in Bremerhaven und Hamburg. Bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs wanderten 5,5 Millionen Menschen in die USA aus. Sie lebten als Farmer in den nördlichen Staaten des Mittleren Westens, waren aktiv im Wirtschaftsleben, in der Kultur und in der Politik der Vereinigten Staaten. Heute haben über 50 Millionen Menschen in den USA deutsche Vorfahren.

Aus dem Inhalt:
Willi Kulke: Aus Westfalen nach Amerika
Dietmar Osses: Von der Ruhr in die neue Welt – Auswanderung aus dem westfälischen Ruhrgebiet nach Amerika im 19. Jahrhundert
Manfred Neumann: Auswanderung als Folge von Entrechtung, Vertreibung und Verfolgung in Deutschland 1933–1945: Flucht der Intellektuellen und das Ende der deutsch-jüdischen Geschichte
Katarzyna Nogueira: Auswanderung in einer globalisierten Welt – Zur deutschen Amerikaauswanderung von 1945 bis zur Gegenwart
Manfred Neumann: Die Reise – Der Weg aus Westfalen nach Amerika
Anne Wieland: „Ein schön Ernte haben wir gehabt“ – Westfälische Farmer in Wisconsin
Kerstin Wölki: Für des Arbeiters Rechte – Westfälische Einwanderung und die amerikanische Arbeiterkultur im 19. Jahrhundert
Anne Overbeck: Wissen wandert – Deutschamerikaner in Kultur und Wirtschaft
Jana Weiß: „The art of brewing was developed by the Germans“ – Der Einfluss deutschamerikanischer Einwanderung auf die US-amerikanische Brauindustrie vor der Prohibition
Jürgen Overhoff: Clemens Vonnegut – Unternehmer, Freidenker und Bildungsbürger
Kerstin Wölki: „Ihr werdet wohl von diesem Goldlandle wissen“ – Westfälische Auswanderer in Kalifornien und Texas
Anne Overbeck / Kerstin Wölki: Goethe oder Washington? – Die Situation der Deutschamerikaner zur Zeit des Ersten Weltkriegs

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