Wolfgang Roters

Erhaltende Stadterneuerung

Ein Programm für das 21. Jahrhundert

Die erhaltende Stadterneuerung ist für das 21. Jahrhundert aktueller denn je. Diese Strategie ist in den beiden letzten Dekaden des 20. Jahrhunderts konzipiert worden – in Nordrhein-Westfalen. Dies war ein neues Denken, das seine Wirkungen weit über dieses Bundesland hinaus entfaltete, mehr: die Strategie wurde in der damaligen Bundesrepublik Deutschland nahezu flächendeckend übernommen. Und sie beeinflusste nachhaltig – wie kaum eine andere zuvor – den wissenschaftlichen und fachlichen Diskurs über Stadtentwicklung, Städtebau, Stadtverkehr, Stadtkultur und Denkmalschutz.
Die Strategie der erhaltenden Stadterneuerung scheint das Programm für das 21. Jahrhundert zu sein, soweit der Blick in die Zukunft verlässlich reicht. Diese Einschätzung ist die Grundthese aller Beiträge dieses Buches: In den letzten Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts ist der Grundstein für die Stadtentwicklung der Zukunft gelegt worden. Diese Zeit war Pionierzeit und „Neue Gründerzeit“. Die kommenden Dekaden werden, wenn sie erfolgreich sein wollen, das Prinzip der erhaltenden Stadterneuerung weiter entwickeln und verfeinern, es aber nicht grundsätzlich in Frage stellen dürfen.
Die Herausgeber haben den Wissenschaftler und Politiker Christoph Zöpel ermuntert, Strategie und Realisierung der erhaltenden Stadterneuerung anhand eines biographisch bestimmten Rückblicks darzustellen. Dass daraus auch eine „Allgemeine Theorie räumlicher Entwicklung im urbanisierten 21. Jahrhundert“ geworden ist, ist ein großartiger Glücksfall. Zöpel stößt ein Tor auf, das jenseits nationalstaatlicher Raster Urbanität und Globalität zusammen zu denken befähigt. Der Blick weitet sich: Die Gleichung von Urbanität und europäischer Stadt wird hinterfragt, und Urbanität jenseits des Nationalstaates wird die eigentliche Frage von Städtebau und Planung der Zukunft.

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Veröffentlicht: 15.06.2015
Seitenzahl: 344
Produkt: Broschur
Illustration: Abb.
ISBN: 978-3-8375-1356-1
  • 21356

Christa Reicher

Christa Reicher kam Ende der 1990er Jahre als Wissenschaftlerin nach Nordrhein-Westfalen. Sie hat in den Feldern von Stadtentwicklung und Städtebau die Analyse ex post zu einer ihrer zentralen wissenschaftlichen Aufgaben gemacht, verbunden mit der Frage: Was sind die Folgewirkungen und Errungenschaften der IBA Emscher Park und die langen Linien der erhaltenden Stadterneuerung? Wolfgang Roters war seit 1980 Mitarbeiter des Ministeriums für Stadtentwicklung und ist als Leiter der Stadtentwic

Christa Reicher
Die erhaltende Stadterneuerung ist für das 21. Jahrhundert aktueller denn je. Diese... mehr
Produktinformationen "Erhaltende Stadterneuerung"

Die erhaltende Stadterneuerung ist für das 21. Jahrhundert aktueller denn je. Diese Strategie ist in den beiden letzten Dekaden des 20. Jahrhunderts konzipiert worden – in Nordrhein-Westfalen. Dies war ein neues Denken, das seine Wirkungen weit über dieses Bundesland hinaus entfaltete, mehr: die Strategie wurde in der damaligen Bundesrepublik Deutschland nahezu flächendeckend übernommen. Und sie beeinflusste nachhaltig – wie kaum eine andere zuvor – den wissenschaftlichen und fachlichen Diskurs über Stadtentwicklung, Städtebau, Stadtverkehr, Stadtkultur und Denkmalschutz.
Die Strategie der erhaltenden Stadterneuerung scheint das Programm für das 21. Jahrhundert zu sein, soweit der Blick in die Zukunft verlässlich reicht. Diese Einschätzung ist die Grundthese aller Beiträge dieses Buches: In den letzten Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts ist der Grundstein für die Stadtentwicklung der Zukunft gelegt worden. Diese Zeit war Pionierzeit und „Neue Gründerzeit“. Die kommenden Dekaden werden, wenn sie erfolgreich sein wollen, das Prinzip der erhaltenden Stadterneuerung weiter entwickeln und verfeinern, es aber nicht grundsätzlich in Frage stellen dürfen.
Die Herausgeber haben den Wissenschaftler und Politiker Christoph Zöpel ermuntert, Strategie und Realisierung der erhaltenden Stadterneuerung anhand eines biographisch bestimmten Rückblicks darzustellen. Dass daraus auch eine „Allgemeine Theorie räumlicher Entwicklung im urbanisierten 21. Jahrhundert“ geworden ist, ist ein großartiger Glücksfall. Zöpel stößt ein Tor auf, das jenseits nationalstaatlicher Raster Urbanität und Globalität zusammen zu denken befähigt. Der Blick weitet sich: Die Gleichung von Urbanität und europäischer Stadt wird hinterfragt, und Urbanität jenseits des Nationalstaates wird die eigentliche Frage von Städtebau und Planung der Zukunft.

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