Nacht über Wanne-Eickel

Tagebuch einer Stadt

Ein einmaliges Zeitdokument: 17 Jahre nach Kriegsende ver­öffentlichte die WAZ-Lokalredaktion Wanne-Eickel eine Serie über die Kriegsjahre der Stadt. Ursprünglich muss sie auf 30 bis 40 Folgen angelegt gewesen sein. Schon bald zeigte sich aber, dass der geplante Umfang bei weitem nicht ausreichte. Etliche Fotos und Dokumente, Erzählungen und Zuschriften von Lesern erreichten die Redaktion: Nach Jahren der Sprachlosigkeit empfanden es viele Wanne-Eickelerinnen und Wanne-Eickeler als Befreiung, über ihre Erlebnisse während des Krieges zu berichten. Redaktionsleiter Fred Wolf und seine Mitarbeiter veröffentlichten dieses minutiöse, kollektive Tagebuch in 170 Folgen, die zwischen Februar und Oktober 1962 in der WAZ erschienen. Dann geriet dieses in Deutschland wohl einmalige Dokument in Vergessenheit. Die Buchfassung der Serie „Nacht über Wanne-Eickel“ ist damit eine Erinnerung an die Opfer des Krieges in ganz Deutschland, denn so wie hier erlebten Millionen Deutsche in Großstädten den Schrecken des Krieges. Und sie ist zugleich Mahnung, dass sich das furchtbare Schicksal aller Opfer von Kriegen nie wiederholen darf.

14,90 € *

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Sofort versandfertig, Lieferzeit ca. 1-3 Werktage

Veröffentlicht: 01.05.2005
Seitenzahl: 190
Produkt: Festeinband
Illustration: zahlr. schw.-w. Abb.
ISBN: 978-3-89861-474-0
  • 01474

Wolfgang Berke

Wolfgang Berke, geboren 1954 in Wanne-Eickel, hat an der Ruhr-Universität Bochum Sozialwissenschaften studiert und ist seit 1980 Journalist. Nach Stationen u.a. bei PRINZ und WAZ ist er seit 2002 selbstständiger Journalist. Er hat zahlreiche Bücher über das Ruhrgebiet und dessen Geschichte sowie Reiseführer und Fahrrad- und Motorradführer verfasst.

Wolfgang Berke
Ein einmaliges Zeitdokument: 17 Jahre nach Kriegsende ver­öffentlichte die... mehr
Produktinformationen "Nacht über Wanne-Eickel"

Ein einmaliges Zeitdokument: 17 Jahre nach Kriegsende ver­öffentlichte die WAZ-Lokalredaktion Wanne-Eickel eine Serie über die Kriegsjahre der Stadt. Ursprünglich muss sie auf 30 bis 40 Folgen angelegt gewesen sein. Schon bald zeigte sich aber, dass der geplante Umfang bei weitem nicht ausreichte. Etliche Fotos und Dokumente, Erzählungen und Zuschriften von Lesern erreichten die Redaktion: Nach Jahren der Sprachlosigkeit empfanden es viele Wanne-Eickelerinnen und Wanne-Eickeler als Befreiung, über ihre Erlebnisse während des Krieges zu berichten. Redaktionsleiter Fred Wolf und seine Mitarbeiter veröffentlichten dieses minutiöse, kollektive Tagebuch in 170 Folgen, die zwischen Februar und Oktober 1962 in der WAZ erschienen. Dann geriet dieses in Deutschland wohl einmalige Dokument in Vergessenheit. Die Buchfassung der Serie „Nacht über Wanne-Eickel“ ist damit eine Erinnerung an die Opfer des Krieges in ganz Deutschland, denn so wie hier erlebten Millionen Deutsche in Großstädten den Schrecken des Krieges. Und sie ist zugleich Mahnung, dass sich das furchtbare Schicksal aller Opfer von Kriegen nie wiederholen darf.

Weiterführende Links zu "Nacht über Wanne-Eickel"
Zuletzt angesehen