Geschichte im Westen 32/2017

Zeitschrift für Landes- und Zeitgeschichte. Schwerpunktthema: Migration – Kulturtransfer – Erinnerungskultur

Geschichte im Westen (GiW), 1986 als Publikationsorgan für eine zeit- und landesgeschichtlich interessierte Leserschaft gegründet, verfolgt das Ziel, wissenschaftliches Niveau mit Allgemeinverständlichkeit zu verbinden. Der thematische Schwerpunkt liegt auf dem westdeutschen Raum, doch ist GiW durchaus für zeitgeschichtliche Arbeiten über andere deutsche und benachbarte Regionen des westlichen Auslands sowie für die Darstellung und Diskussion allgemeiner zeitgeschichtlicher Probleme offen. Besonders allen historischen Ausprägungen und Problemen des neueren deutschen Föderalismus und den Fragen des "Landesbewußtseins" weiß sich die Zeitschrift wissenschaftlich verpflichtet. Sie behandelt aber auch andere aktuelle Themen in historischer Perspektive . Der programmatische Leitbegriff "Landeszeitgeschichte", vom GiW-Gründer Walter Först eingeführt, setzt den Epochenschwerpunkt für die Zeitschrift im 20. Jahrhundert. Dies schließt allerdings in Einzelfällen für GiW den Aufweis von "Vorläufersträngen" zu älteren Phasen der Geschichte nicht aus.

Aus dem Inhalt:
Schwerpunktthema
Editorial
Christoph Lorke: Liebe grenzüberschreitend. Binationale Ehen und ihre Ausdeutungen in der nordrhein-westfälischen Migrationsgesellschaft
Margrit Schulte Beerbühl: Gelato, Jukebox & Rock ’n’ Roll. Wie das italienische Eis nach Deutschland kam
Stefan Goch: „Schmelztiegel Ruhrgebiet“ oder fragmentierte Stadtgesellschaft? Das Beispiel der in Gelsenkirchen lebenden Menschen
Hartwig Kersken und Stefan Mühlhofer: Quellen zur Migration im Stadtarchiv Dortmund. Möglichkeiten, Wege und Probleme der archivischen Überlieferungsbildung
Arnd Kolb: DOMiD – Erinnerungskultur in der Migrationsgesellschaft
Christoph Bongert: Erleben und Verstehen. Zur Musealisierung von Auswanderungsgeschichte(n) am Deutschen Auswandererhaus Bremerhaven
Christina Kakridi: „Wie [...] das Scheitern in Grenzen halten“. Gymnasiale Geschichtsvermittlung unter den Bedingungen von Einwanderung
Beiträge außerhalb des Schwerpunktes
Harald Engler und Ute Hasenöhrl: Erholungsplanung und Nutzungskonflikte im Ost-West-Vergleich. Das Rheinland und Brandenburg in den 1950er bis 1970er Jahren
Christoph Nonn: Im ökologischen Zeitalter? Zur Umweltgeschichte Nordrhein-Westfalens der letzten fünfzig Jahre
Katrin Wülfing: Zwischen „Reinwaschung“ und moralischer Verpflichtung. Die kommunalen Spitzenverbände und ihre Auseinandersetzung mit dem Holocaust (1945–1980)
Tagungsbericht
Agnes Weichselgärtner: „Migration – Kulturtransfer – Erinnerungskultur“. Wissenschaftliche Jahrestagung des Brauweiler Kreises für Landes- und Zeitgeschichte e.V., Duisburg, 9.–10. März 2017


Geschichte im Westen, Band 32

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Veröffentlicht: 30.11.2017
Seitenzahl: 256
Produkt: Broschur
Illustration: Abb.
ISBN: 978-3-8375-1910-5
  • 21910

Brauweiler Kreis für Landes- und Zeitgeschichte e.V.

 					Brauweiler Kreis für Landes- und Zeitgeschichte e.V.
Geschichte im Westen (GiW), 1986 als Publikationsorgan für eine zeit- und landesgeschichtlich... mehr
Produktinformationen "Geschichte im Westen 32/2017"

Geschichte im Westen (GiW), 1986 als Publikationsorgan für eine zeit- und landesgeschichtlich interessierte Leserschaft gegründet, verfolgt das Ziel, wissenschaftliches Niveau mit Allgemeinverständlichkeit zu verbinden. Der thematische Schwerpunkt liegt auf dem westdeutschen Raum, doch ist GiW durchaus für zeitgeschichtliche Arbeiten über andere deutsche und benachbarte Regionen des westlichen Auslands sowie für die Darstellung und Diskussion allgemeiner zeitgeschichtlicher Probleme offen. Besonders allen historischen Ausprägungen und Problemen des neueren deutschen Föderalismus und den Fragen des "Landesbewußtseins" weiß sich die Zeitschrift wissenschaftlich verpflichtet. Sie behandelt aber auch andere aktuelle Themen in historischer Perspektive . Der programmatische Leitbegriff "Landeszeitgeschichte", vom GiW-Gründer Walter Först eingeführt, setzt den Epochenschwerpunkt für die Zeitschrift im 20. Jahrhundert. Dies schließt allerdings in Einzelfällen für GiW den Aufweis von "Vorläufersträngen" zu älteren Phasen der Geschichte nicht aus.

Aus dem Inhalt:
Schwerpunktthema
Editorial
Christoph Lorke: Liebe grenzüberschreitend. Binationale Ehen und ihre Ausdeutungen in der nordrhein-westfälischen Migrationsgesellschaft
Margrit Schulte Beerbühl: Gelato, Jukebox & Rock ’n’ Roll. Wie das italienische Eis nach Deutschland kam
Stefan Goch: „Schmelztiegel Ruhrgebiet“ oder fragmentierte Stadtgesellschaft? Das Beispiel der in Gelsenkirchen lebenden Menschen
Hartwig Kersken und Stefan Mühlhofer: Quellen zur Migration im Stadtarchiv Dortmund. Möglichkeiten, Wege und Probleme der archivischen Überlieferungsbildung
Arnd Kolb: DOMiD – Erinnerungskultur in der Migrationsgesellschaft
Christoph Bongert: Erleben und Verstehen. Zur Musealisierung von Auswanderungsgeschichte(n) am Deutschen Auswandererhaus Bremerhaven
Christina Kakridi: „Wie [...] das Scheitern in Grenzen halten“. Gymnasiale Geschichtsvermittlung unter den Bedingungen von Einwanderung
Beiträge außerhalb des Schwerpunktes
Harald Engler und Ute Hasenöhrl: Erholungsplanung und Nutzungskonflikte im Ost-West-Vergleich. Das Rheinland und Brandenburg in den 1950er bis 1970er Jahren
Christoph Nonn: Im ökologischen Zeitalter? Zur Umweltgeschichte Nordrhein-Westfalens der letzten fünfzig Jahre
Katrin Wülfing: Zwischen „Reinwaschung“ und moralischer Verpflichtung. Die kommunalen Spitzenverbände und ihre Auseinandersetzung mit dem Holocaust (1945–1980)
Tagungsbericht
Agnes Weichselgärtner: „Migration – Kulturtransfer – Erinnerungskultur“. Wissenschaftliche Jahrestagung des Brauweiler Kreises für Landes- und Zeitgeschichte e.V., Duisburg, 9.–10. März 2017


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