Geschichte im Westen 31/2016

Zeitschrift für Landes- und Zeitgeschichte. Schwerpunktthema: Rheinland, Westfalen und Preußen in der Weimarer Republik

Geschichte im Westen (GiW), 1986 als Publikationsorgan für eine zeit- und landesgeschichtlich interessierte Leserschaft gegründet, verfolgt das Ziel, wissenschaftliches Niveau mit Allgemeinverständlichkeit zu verbinden. Der thematische Schwerpunkt liegt auf dem westdeutschen Raum, doch ist GiW durchaus für zeitgeschichtliche Arbeiten über andere deutsche und benachbarte Regionen des westlichen Auslands sowie für die Darstellung und Diskussion allgemeiner zeitgeschichtlicher Probleme offen. Besonders allen historischen Ausprägungen und Problemen des neueren deutschen Föderalismus und den Fragen des "Landesbewußtseins" weiß sich die Zeitschrift wissenschaftlich verpflichtet. Sie behandelt aber auch andere aktuelle Themen in historischer Perspektive . Der programmatische Leitbegriff "Landeszeitgeschichte", vom GiW-Gründer Walter Först eingeführt, setzt den Epochenschwerpunkt für die Zeitschrift im 20. Jahrhundert. Dies schließt allerdings in Einzelfällen für GiW den Aufweis von "Vorläufersträngen" zu älteren Phasen der Geschichte nicht aus.

Aus dem Inhalt:

Schwerpunktthema
Editorial
Günther Schulz: Metropole in der Provinz. Köln und Preußen in der Weimarer Republik
Bernd Walter: „Im Wollen und im Leiden zukunftsgroß“ Selbstbewusstsein und Fremdbestimmung in der Praxis der Provinzialverbände Rheinland und Westfalen im Freistaat Preußen
Daniel Schmidt: Preußens neue Polizei im Westen. Struktur und Entwicklung der uniformierten Polizei in der Rheinprovinz und in Westfalen 1919–1933
Martin Schlemmer: „Das Gute in doch so greifbarer Nähe“ Fremdenverkehr in der Zwischenkriegszeit am Beispiel der Eifel
Karl Ditt: Zwischen Heimat und Moderne. Kultur in Westfalen während der Weimarer Republik
Birgit Bernard: Reportage beim Westdeutschen Rundfunk in der Weimarer Republik. Beispiele aus dem Jahr 1930
Brigitte Braun: Zwischen Rheinlandpropaganda und Rheinromantik. Der Rhein im Film der Weimarer Republik
Gertrude Cepl-Kaufmann: „Jahrtausendfeiern“ und „Befreiungsfeiern“ Kulturelle Manifestationen im besetzten Rheinland

Beiträge außerhalb des Schwerpunktes
Herbert Elzer: Dokumentendiebstahl im Bundeskanzleramt. Die Entwendung von Kabinettsprotokollen und ihre Weitergabe an SPD-Parteivorstand und Sûreté (1949–1951)
Niklas Lenhard-Schramm: Ein Lifestyle-Medikament im Nachtwächterstaat. Contergan und die Arzneimittelaufsicht des Landes Nordrhein-Westfalen

Tagungsbericht
Agnes Weichselgärtner: „Rheinland und Westfalen im Freistaat Preußen in der Weimarer Republik“ Wissenschaftliche Jahrestagung des Brauweiler Kreises für Landes- und Zeitgeschichte e.V., Pulheim-Brauweiler 3.–4. März 2016


Geschichte im Westen, Band 31
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Veröffentlicht: 12.12.2016
Seitenzahl: 264
Produkt: Broschur
Illustration: Abb.
ISBN: 978-3-8375-1733-0
  • 21733

Brauweiler Kreis für Landes- und Zeitgeschichte e.V.


Brauweiler Kreis für Landes- und Zeitgeschichte e.V.
Geschichte im Westen (GiW), 1986 als Publikationsorgan für eine zeit- und... mehr
Produktinformationen "Geschichte im Westen 31/2016"

Geschichte im Westen (GiW), 1986 als Publikationsorgan für eine zeit- und landesgeschichtlich interessierte Leserschaft gegründet, verfolgt das Ziel, wissenschaftliches Niveau mit Allgemeinverständlichkeit zu verbinden. Der thematische Schwerpunkt liegt auf dem westdeutschen Raum, doch ist GiW durchaus für zeitgeschichtliche Arbeiten über andere deutsche und benachbarte Regionen des westlichen Auslands sowie für die Darstellung und Diskussion allgemeiner zeitgeschichtlicher Probleme offen. Besonders allen historischen Ausprägungen und Problemen des neueren deutschen Föderalismus und den Fragen des "Landesbewußtseins" weiß sich die Zeitschrift wissenschaftlich verpflichtet. Sie behandelt aber auch andere aktuelle Themen in historischer Perspektive . Der programmatische Leitbegriff "Landeszeitgeschichte", vom GiW-Gründer Walter Först eingeführt, setzt den Epochenschwerpunkt für die Zeitschrift im 20. Jahrhundert. Dies schließt allerdings in Einzelfällen für GiW den Aufweis von "Vorläufersträngen" zu älteren Phasen der Geschichte nicht aus.

Aus dem Inhalt:

Schwerpunktthema
Editorial
Günther Schulz: Metropole in der Provinz. Köln und Preußen in der Weimarer Republik
Bernd Walter: „Im Wollen und im Leiden zukunftsgroß“ Selbstbewusstsein und Fremdbestimmung in der Praxis der Provinzialverbände Rheinland und Westfalen im Freistaat Preußen
Daniel Schmidt: Preußens neue Polizei im Westen. Struktur und Entwicklung der uniformierten Polizei in der Rheinprovinz und in Westfalen 1919–1933
Martin Schlemmer: „Das Gute in doch so greifbarer Nähe“ Fremdenverkehr in der Zwischenkriegszeit am Beispiel der Eifel
Karl Ditt: Zwischen Heimat und Moderne. Kultur in Westfalen während der Weimarer Republik
Birgit Bernard: Reportage beim Westdeutschen Rundfunk in der Weimarer Republik. Beispiele aus dem Jahr 1930
Brigitte Braun: Zwischen Rheinlandpropaganda und Rheinromantik. Der Rhein im Film der Weimarer Republik
Gertrude Cepl-Kaufmann: „Jahrtausendfeiern“ und „Befreiungsfeiern“ Kulturelle Manifestationen im besetzten Rheinland

Beiträge außerhalb des Schwerpunktes
Herbert Elzer: Dokumentendiebstahl im Bundeskanzleramt. Die Entwendung von Kabinettsprotokollen und ihre Weitergabe an SPD-Parteivorstand und Sûreté (1949–1951)
Niklas Lenhard-Schramm: Ein Lifestyle-Medikament im Nachtwächterstaat. Contergan und die Arzneimittelaufsicht des Landes Nordrhein-Westfalen

Tagungsbericht
Agnes Weichselgärtner: „Rheinland und Westfalen im Freistaat Preußen in der Weimarer Republik“ Wissenschaftliche Jahrestagung des Brauweiler Kreises für Landes- und Zeitgeschichte e.V., Pulheim-Brauweiler 3.–4. März 2016


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