Geschichte im Westen 29/2014

Zeitschrift für Landes- und Zeitgeschichte<br>Schwerpunktthema: Geschlecht und Region

Geschichte im Westen (GiW), 1986 als Publikationsorgan für eine zeit- und landesgeschichtlich interessierte Leserschaft gegründet, verfolgt das Ziel, wissenschaftliches Niveau mit Allgemeinverständlichkeit zu verbinden. Der thematische Schwerpunkt liegt auf dem westdeutschen Raum, doch ist GiW durchaus für zeitgeschichtliche Arbeiten über andere deutsche und benachbarte Regionen des westlichen Auslands sowie für die Darstellung und Diskussion allgemeiner zeitgeschichtlicher Probleme offen. Besonders allen historischen Ausprägungen und Problemen des neueren deutschen Föderalismus und den Fragen des "Landesbewußtseins" weiß sich die Zeitschrift wissenschaftlich verpflichtet. Sie behandelt aber auch andere aktuelle Themen in historischer Perspektive . Der programmatische Leitbegriff "Landeszeitgeschichte", vom GiW-Gründer Walter Först eingeführt, setzt den Epochenschwerpunkt für die Zeitschrift im 20. Jahrhundert. Dies schließt allerdings in Einzelfällen für GiW den Aufweis von "Vorläufersträngen" zu älteren Phasen der Geschichte nicht aus.

Aus dem Inhalt
Schwerpunktthema: Geschlecht und Region
Julia Paulus: Konzeptionelle Überlegungen zum Verhältnis von Geschlecht und Region
Erika Münster-Schröer: Geschlechtergeschichte, die Quellen und der Kontext. Zur Frauenarbeit in Ratingen und zu der Frage „Dürfen Männer weinen?“
Nils Löffelbein: „Aus Krüppelnot empor zum Heldentum!“ Männlichkeitsvorstellungen und Kriegsopferfürsorge in Westfalen und im Rheinland während des Ersten Weltkriegs
Martin Dröge: Männlichkeiten im Ruhrbergbau. Die Tagebücher Karl Friedrich Kolbows als Zeugnisse männlicher Identität
Jürgen Reulecke: Der "Hortenring". Jungmännerbündnisches im Rhein-Ruhrgebiet in den 1950er und den frühen 1960er Jahren
Barbara Stambolis: Weibliche Lebenswege und Lebensentwürfe nach 1945
Uta C. Schmidt: Das Netzwerk Frauenforschung NRW. Ein Beitrag zur Bildungs- und Wissenschaftsgeschichte
Ute Pascher-Kirsch: Abschied von der Hausfrauenehe. Aspekte der Frauenerwerbstätigkeit im Ruhrgebiet heute
Beiträge außerhalb des Schwerpunktes:
Thomas Schleper: Expositionen über den Ersten Weltkrieg. Zwischenbericht mit Positionierung
Georg Mölich: "Köln ist wieder da". Facetten des Stadtjubiläums "1900 Jahre Stadt" im Jahr 1950. Kommunale Identität als Inszenierung
Tagungsbericht:
Agnes Weichselgärtner: "Geschlecht und Region". Wissenschaftliche Jahrestagung des Brauweiler Kreises für Landes- und Zeitgeschichte e.V., Münster 13.–14. März 2014


Geschichte im Westen, Band 29
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Veröffentlicht: 03.12.2014
Seitenzahl: 232
Produkt: Broschur
Illustration: Abb.
ISBN: 978-3-8375-1351-6
  • 21351

Brauweiler Kreis für Landes- und Zeitgeschichte e.V.


Brauweiler Kreis für Landes- und Zeitgeschichte e.V.
Geschichte im Westen (GiW), 1986 als Publikationsorgan für eine zeit- und... mehr
Produktinformationen "Geschichte im Westen 29/2014"

Geschichte im Westen (GiW), 1986 als Publikationsorgan für eine zeit- und landesgeschichtlich interessierte Leserschaft gegründet, verfolgt das Ziel, wissenschaftliches Niveau mit Allgemeinverständlichkeit zu verbinden. Der thematische Schwerpunkt liegt auf dem westdeutschen Raum, doch ist GiW durchaus für zeitgeschichtliche Arbeiten über andere deutsche und benachbarte Regionen des westlichen Auslands sowie für die Darstellung und Diskussion allgemeiner zeitgeschichtlicher Probleme offen. Besonders allen historischen Ausprägungen und Problemen des neueren deutschen Föderalismus und den Fragen des "Landesbewußtseins" weiß sich die Zeitschrift wissenschaftlich verpflichtet. Sie behandelt aber auch andere aktuelle Themen in historischer Perspektive . Der programmatische Leitbegriff "Landeszeitgeschichte", vom GiW-Gründer Walter Först eingeführt, setzt den Epochenschwerpunkt für die Zeitschrift im 20. Jahrhundert. Dies schließt allerdings in Einzelfällen für GiW den Aufweis von "Vorläufersträngen" zu älteren Phasen der Geschichte nicht aus.

Aus dem Inhalt
Schwerpunktthema: Geschlecht und Region
Julia Paulus: Konzeptionelle Überlegungen zum Verhältnis von Geschlecht und Region
Erika Münster-Schröer: Geschlechtergeschichte, die Quellen und der Kontext. Zur Frauenarbeit in Ratingen und zu der Frage „Dürfen Männer weinen?“
Nils Löffelbein: „Aus Krüppelnot empor zum Heldentum!“ Männlichkeitsvorstellungen und Kriegsopferfürsorge in Westfalen und im Rheinland während des Ersten Weltkriegs
Martin Dröge: Männlichkeiten im Ruhrbergbau. Die Tagebücher Karl Friedrich Kolbows als Zeugnisse männlicher Identität
Jürgen Reulecke: Der "Hortenring". Jungmännerbündnisches im Rhein-Ruhrgebiet in den 1950er und den frühen 1960er Jahren
Barbara Stambolis: Weibliche Lebenswege und Lebensentwürfe nach 1945
Uta C. Schmidt: Das Netzwerk Frauenforschung NRW. Ein Beitrag zur Bildungs- und Wissenschaftsgeschichte
Ute Pascher-Kirsch: Abschied von der Hausfrauenehe. Aspekte der Frauenerwerbstätigkeit im Ruhrgebiet heute
Beiträge außerhalb des Schwerpunktes:
Thomas Schleper: Expositionen über den Ersten Weltkrieg. Zwischenbericht mit Positionierung
Georg Mölich: "Köln ist wieder da". Facetten des Stadtjubiläums "1900 Jahre Stadt" im Jahr 1950. Kommunale Identität als Inszenierung
Tagungsbericht:
Agnes Weichselgärtner: "Geschlecht und Region". Wissenschaftliche Jahrestagung des Brauweiler Kreises für Landes- und Zeitgeschichte e.V., Münster 13.–14. März 2014


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