Anna Siemsen

Aspekte eingreifenden Denkens

Die Erfahrung des Ersten Weltkriegs und der folgenden Revolution machten aus der westfälischen Pastorentochter Anna Siemsen (1882 – 1951) eine engagierte Pazifistin und Sozialistin. Die Probleme einer dauerhaften Friedensordnung und einer gerechten und mit lebendigem Geist erfüllten Demokratie bearbeitete Siemsen vor dem Hintergrund ihrer eigenen Liebe zur Literatur, ihres Studiums der Germanistik und ihrer Ausbildung zur Lehrerin. Ihre politischen Ziele waren geprägt von ihrem Glauben an das Wort und die Vernunft und ihre pädagogischen Konzepte wie auch ihr Literaturverständnis waren zutiefst politisch. Der wachsenden Gefahr durch die verschiedenen antidemokratischen und faschistischen Bewegungen Europas stellte sie ihre Vision eines geeinten, föderalen Europas entgegen. Noch aus dem Exil heraus agierte sie in einem weit entfalteten Netzwerk für diese Idee.
Die Beiträge in diesem Band beleuchten die unterschiedlichen Aspekte im Leben und Werk Anna Siemsens und zeigen das auf dem öffentlichen Wort beruhende Engagement einer Intellektuellen, die gerade wegen ihrer Überzeugungen in Deutschland ausgegrenzt und fast vergessen wurde.
Mit Beiträgen von Alexandra Bauer, Wolfgang Keim, Francesca Lacaita, Christoph Sänger, Alexander J. Schwitanski und Marleen von Bargen.

Aus dem Inhalt:
Alexander J. Schwitanski: Das Faszinosum der Intellektuellen – zur Einleitung
Alexandra Bauer: Gescheiterte Remigration?
Marleen von Bargen: Menschheitsgemeinschaft Europa
Christoph Sänger: Bildung und Literatur im Werk von Anna Siemsen
Francesca Lacaita: Anna Siemsen im Kontext der föderalistischen europäischen Bewegung
Wolfgang Keim: Die Bedeutung Anna Siemsens in der Erziehungswissenschaft
Alexander J. Schwitanski: Die Sammlung Anna Siemsen im Archiv der Arbeiterjugendbewegung


Archiv der Arbeiterjugendbewegung, Schriftenreihe , Band 22
17,95 € *

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Veröffentlicht: 01.12.2016
Seitenzahl: 166
Produkt: Broschur
ISBN: 978-3-8375-1693-7
  • 21693

Alexander J. Schwitanski

Alexander J. Schwitanski
Die Erfahrung des Ersten Weltkriegs und der folgenden Revolution machten aus der... mehr
Produktinformationen "Anna Siemsen"

Die Erfahrung des Ersten Weltkriegs und der folgenden Revolution machten aus der westfälischen Pastorentochter Anna Siemsen (1882 – 1951) eine engagierte Pazifistin und Sozialistin. Die Probleme einer dauerhaften Friedensordnung und einer gerechten und mit lebendigem Geist erfüllten Demokratie bearbeitete Siemsen vor dem Hintergrund ihrer eigenen Liebe zur Literatur, ihres Studiums der Germanistik und ihrer Ausbildung zur Lehrerin. Ihre politischen Ziele waren geprägt von ihrem Glauben an das Wort und die Vernunft und ihre pädagogischen Konzepte wie auch ihr Literaturverständnis waren zutiefst politisch. Der wachsenden Gefahr durch die verschiedenen antidemokratischen und faschistischen Bewegungen Europas stellte sie ihre Vision eines geeinten, föderalen Europas entgegen. Noch aus dem Exil heraus agierte sie in einem weit entfalteten Netzwerk für diese Idee.
Die Beiträge in diesem Band beleuchten die unterschiedlichen Aspekte im Leben und Werk Anna Siemsens und zeigen das auf dem öffentlichen Wort beruhende Engagement einer Intellektuellen, die gerade wegen ihrer Überzeugungen in Deutschland ausgegrenzt und fast vergessen wurde.
Mit Beiträgen von Alexandra Bauer, Wolfgang Keim, Francesca Lacaita, Christoph Sänger, Alexander J. Schwitanski und Marleen von Bargen.

Aus dem Inhalt:
Alexander J. Schwitanski: Das Faszinosum der Intellektuellen – zur Einleitung
Alexandra Bauer: Gescheiterte Remigration?
Marleen von Bargen: Menschheitsgemeinschaft Europa
Christoph Sänger: Bildung und Literatur im Werk von Anna Siemsen
Francesca Lacaita: Anna Siemsen im Kontext der föderalistischen europäischen Bewegung
Wolfgang Keim: Die Bedeutung Anna Siemsens in der Erziehungswissenschaft
Alexander J. Schwitanski: Die Sammlung Anna Siemsen im Archiv der Arbeiterjugendbewegung


Archiv der Arbeiterjugendbewegung, Schriftenreihe , Band 22
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