Weggesperrt

Kriegsgefangenschaft im Oflag VI A Soest

Die Lage eines Auschwitz-Überlebenden und die eines französischen Offiziers in deutscher Kriegsgefangenschaft kann man nicht vergleichen. Aber beide haben den jahrelangen Eingriff in ihr Leben erfahren, haben ihr Recht auf Selbstbestimmung verloren und waren zur Nummer geworden. Mechtild Brand nimmt in ihrem neuen Buch eine wenig beachtete Gruppe in den Blick: Offiziere in deutscher Kriegsgefangenschaft. Obwohl sie sicher unter allen Betroffenen einen privilegierten Status hatten, hatte die Zeit in Gefangenschaft für sie lang nachwirkende psychische Folgen. Sie lebten über Jahre in einer mühsam konstruierten Scheinwelt; der Wechsel zurück in den Alltag gelang nicht allen.
Das Buch verbindet die sachliche Beschreibung der Rahmenbedingungen im Offizierslager mit den Schilderungen der Offiziere selbst und zeigt, dass jedes Leben durch Gefangenschaft hinter Stacheldraht beschädigt wird.

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Veröffentlicht: 12.09.2014
Seitenzahl: 254
Produkt: Broschur
Illustration: zahlr. teils farb. Abb.
ISBN: 978-3-8375-0942-7
  • 20942

Mechtild Brand

Mechtild Brand, 1941 in Hamm geboren, hat sich in zahlreichen Veröffentlichungen mit den Folgen der NS-Diktatur im Alltag und im Leben des durchschnittlichen Bürgers auseinandergesetzt. Dabei ging es ihr vor allem darum, regionale Abläufe zu beschreiben, um zu verdeutlichen, dass die Diktatur in jedes Leben an jedem Ort eingegriffen hat.

Mechtild Brand
Die Lage eines Auschwitz-Überlebenden und die eines französischen Offiziers in deutscher... mehr
Produktinformationen "Weggesperrt"

Die Lage eines Auschwitz-Überlebenden und die eines französischen Offiziers in deutscher Kriegsgefangenschaft kann man nicht vergleichen. Aber beide haben den jahrelangen Eingriff in ihr Leben erfahren, haben ihr Recht auf Selbstbestimmung verloren und waren zur Nummer geworden. Mechtild Brand nimmt in ihrem neuen Buch eine wenig beachtete Gruppe in den Blick: Offiziere in deutscher Kriegsgefangenschaft. Obwohl sie sicher unter allen Betroffenen einen privilegierten Status hatten, hatte die Zeit in Gefangenschaft für sie lang nachwirkende psychische Folgen. Sie lebten über Jahre in einer mühsam konstruierten Scheinwelt; der Wechsel zurück in den Alltag gelang nicht allen.
Das Buch verbindet die sachliche Beschreibung der Rahmenbedingungen im Offizierslager mit den Schilderungen der Offiziere selbst und zeigt, dass jedes Leben durch Gefangenschaft hinter Stacheldraht beschädigt wird.

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