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"Ungeeignete Kräfte mussten verschwinden"

Verfolgung und Widerstand im Provinzialverband der Rheinprovinz in der Zeit des Nationalsozialismus

Die Schlagworte „Verfolgung“ und „Widerstand“ während der NS-Zeit lenken den Blick nicht auf die Täter, sondern vielmehr auf die Opfer eines repressiven und autoritären Regimes, das weder nicht-konformes Verhalten noch abweichendes Denken tolerierte. Der Rheinische Provinziallandtag bis zu seiner Auflösung im Jahre 1933 und die dann verstaatlichte rheinische Provinzialverwaltung stehen beide für eine lange Tradition professionellen Wirkens und im Falle der Landtage auch politischer Auseinandersetzungen vom rechten bis zum linken Spektrum. Mit der „Machtergreifung“ 1933 wurde gewaltsam gegen die politischen Gegner von einst wie auch im Kontext des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums gegen nicht-arische, homosexuelle oder anderweitig missliebige Personen vorgegangen.
Ulrike Holdt beleuchtet in ihrer Studie einen bisher noch nicht erforschten Gegenstand. Mit dem Rückgriff auf Quellen vor allem im Archiv des LVR in Pulheim-Brauweiler und dem Landesarchiv NRW Abt. Rheinland in Düsseldorf hat sie eine Vielzahl von Personen ermittelt, die Opfer repressiver Maßnahmen des NS-Regimes geworden sind. Es handelt sich
dabei nicht nur um ehemalige Politiker, sondern auch um z. T. niederrangige Beschäftigte der Provinzialverwaltung. Mit den Ergebnissen der Studie hat die Autorin eine wichtige Grundlage zur Geschichte des Rheinischen Provinzialverbandes in der NS-Zeit geschaffen.

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Veröffentlicht: 22.03.12
Seitenzahl: 108
Produkt: Broschur
Illustration: zahlr. Abb.
ISBN: 978-3-8375-0646-4
  • 20646

Ulrike Holdt

Ulrike Holdt
Die Schlagworte „Verfolgung“ und „Widerstand“ während der NS-Zeit lenken den Blick nicht... mehr
Produktinformationen ""Ungeeignete Kräfte mussten verschwinden""

Die Schlagworte „Verfolgung“ und „Widerstand“ während der NS-Zeit lenken den Blick nicht auf die Täter, sondern vielmehr auf die Opfer eines repressiven und autoritären Regimes, das weder nicht-konformes Verhalten noch abweichendes Denken tolerierte. Der Rheinische Provinziallandtag bis zu seiner Auflösung im Jahre 1933 und die dann verstaatlichte rheinische Provinzialverwaltung stehen beide für eine lange Tradition professionellen Wirkens und im Falle der Landtage auch politischer Auseinandersetzungen vom rechten bis zum linken Spektrum. Mit der „Machtergreifung“ 1933 wurde gewaltsam gegen die politischen Gegner von einst wie auch im Kontext des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums gegen nicht-arische, homosexuelle oder anderweitig missliebige Personen vorgegangen.
Ulrike Holdt beleuchtet in ihrer Studie einen bisher noch nicht erforschten Gegenstand. Mit dem Rückgriff auf Quellen vor allem im Archiv des LVR in Pulheim-Brauweiler und dem Landesarchiv NRW Abt. Rheinland in Düsseldorf hat sie eine Vielzahl von Personen ermittelt, die Opfer repressiver Maßnahmen des NS-Regimes geworden sind. Es handelt sich
dabei nicht nur um ehemalige Politiker, sondern auch um z. T. niederrangige Beschäftigte der Provinzialverwaltung. Mit den Ergebnissen der Studie hat die Autorin eine wichtige Grundlage zur Geschichte des Rheinischen Provinzialverbandes in der NS-Zeit geschaffen.

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