Inge Marszolek, Maria Rhode, Eva Schöck-Quinteros

Protest vor Ort

Die 80er Jahre in Bremen und Göttingen

Ob Widerstand gegen die Rekrutenvereidigung, ob Anti-Atomkraftdemonstrationen, Hausbesetzungen, Friedens- und Umweltprojekte oder Frauenzentren – Proteste und die Suche nach alternativen Lebensformen prägten die 80er in spezifischer Form. Mit mikrogeschichtlichem Blick fokussiert der Band – ein studentisches Projekt der Universitäten Bremen und Göttingen – die Vielfalt der alten und neuen Bewegungen der 80er Jahre in beiden Städten. Auf der Basis von gerade erst zugänglich gewordenem Archivmaterial sowie von Interviews, aber auch durch die Analyse von Medienprodukten der 80er Jahre stellen die jungen Autorinnen und Autoren des Bandes die Aushandlungsprozesse in den Gruppen, die europäischen und regionalen Vernetzungen sowie die lokalen Besonderheiten der jeweiligen Proteste heraus. Die Suche nach neuen Identitätskonstruktionen als „kritikfähige Szenetypen, zärtliche Macker und eigenwillige Frauen“ wird ebenso beleuchtet wie die zentrale Auseinandersetzung um die Frage der Gewalt.

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Veröffentlicht: 11.07.12
Seitenzahl: 336
Produkt: Broschur
ISBN: 978-3-8375-0638-9
  • 20638

Sabine Horn

Sabine Horn
Ob Widerstand gegen die Rekrutenvereidigung, ob Anti-Atomkraftdemonstrationen,... mehr
Produktinformationen "Protest vor Ort"

Ob Widerstand gegen die Rekrutenvereidigung, ob Anti-Atomkraftdemonstrationen, Hausbesetzungen, Friedens- und Umweltprojekte oder Frauenzentren – Proteste und die Suche nach alternativen Lebensformen prägten die 80er in spezifischer Form. Mit mikrogeschichtlichem Blick fokussiert der Band – ein studentisches Projekt der Universitäten Bremen und Göttingen – die Vielfalt der alten und neuen Bewegungen der 80er Jahre in beiden Städten. Auf der Basis von gerade erst zugänglich gewordenem Archivmaterial sowie von Interviews, aber auch durch die Analyse von Medienprodukten der 80er Jahre stellen die jungen Autorinnen und Autoren des Bandes die Aushandlungsprozesse in den Gruppen, die europäischen und regionalen Vernetzungen sowie die lokalen Besonderheiten der jeweiligen Proteste heraus. Die Suche nach neuen Identitätskonstruktionen als „kritikfähige Szenetypen, zärtliche Macker und eigenwillige Frauen“ wird ebenso beleuchtet wie die zentrale Auseinandersetzung um die Frage der Gewalt.

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