Brücken über den Rhein

Frankreich in der Wahrnehmung und Propaganda des Dritten Reiches 1933–1939

Für den Ideologen Adolf Hitler galt Frankreich stets als „unerbittlicher Todfeind des deutschen Volkes“ (Mein Kampf). Nach 1933 gerieten diese Sichtweise und der zwangsläufige Konfrontationskurs zunächst zu einem politischen Handicap des NS-Regimes. Mit seinen vorgeblichen Friedensofferten („Brücken über den Rhein“) suchte Hitler daher einen Ausweg aus diesem Dilemma.
Holger Skor zeigt hier erstmals auf, wie sich die deutsche Propaganda gegenüber Frankreich zwischen 1933 und 1939 zu einer Waffe entwickelte, die gezielt eingesetzt wurde, um Remilitarisierung, Aufrüstung und den außenpolitischen Aggressionskurs erfolgreich zu kaschieren. Bei den ehemaligen französischen Frontkämpfern, den anciens combattants, konnte sich der Mythos vom „unbekannten Weltkriegssoldaten“ Adolf Hitler besonders wirkungsmächtig entfalten. In ihnen fand die NS-Propaganda in Frankreich ein geschicktes Sprachrohr, mit dem Hitler seinem vermeintlichen Friedenswillen Gehör verschaffte, solange ihm dies opportun erschien.


Schriften der Bibliothek für Zeitgeschichte - Neue Folge , Band 26
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Veröffentlicht: 07.09.2011
Seitenzahl: 462
Produkt: Festeinband
Illustration: Abb.
ISBN: 978-3-8375-0563-4
  • 20563

Holger Skor

Holger Skor studierte Geschichte und Germanistik in Göttingen und Freiburg im Breisgau, Promotion an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Er unterrichtet an einem Gymnasium und ist Fachberater für das Fach Geschichte am Regierungspräsidium Stuttgart.

Holger Skor
Für den Ideologen Adolf Hitler galt Frankreich stets als „unerbittlicher Todfeind des... mehr
Produktinformationen "Brücken über den Rhein"

Für den Ideologen Adolf Hitler galt Frankreich stets als „unerbittlicher Todfeind des deutschen Volkes“ (Mein Kampf). Nach 1933 gerieten diese Sichtweise und der zwangsläufige Konfrontationskurs zunächst zu einem politischen Handicap des NS-Regimes. Mit seinen vorgeblichen Friedensofferten („Brücken über den Rhein“) suchte Hitler daher einen Ausweg aus diesem Dilemma.
Holger Skor zeigt hier erstmals auf, wie sich die deutsche Propaganda gegenüber Frankreich zwischen 1933 und 1939 zu einer Waffe entwickelte, die gezielt eingesetzt wurde, um Remilitarisierung, Aufrüstung und den außenpolitischen Aggressionskurs erfolgreich zu kaschieren. Bei den ehemaligen französischen Frontkämpfern, den anciens combattants, konnte sich der Mythos vom „unbekannten Weltkriegssoldaten“ Adolf Hitler besonders wirkungsmächtig entfalten. In ihnen fand die NS-Propaganda in Frankreich ein geschicktes Sprachrohr, mit dem Hitler seinem vermeintlichen Friedenswillen Gehör verschaffte, solange ihm dies opportun erschien.


Schriften der Bibliothek für Zeitgeschichte - Neue Folge , Band 26
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