Carsten Mish

Wissenschaft an der Grenze

Die Universität Kiel im Nationalsozialismus

Im »Dritten Reich« bildete die Universität Kiel einen wichtigen Stützpfeiler des nationalsozialistischen Wissenschaftsbetriebs im Norden Deutschlands. Weite Teile der Kieler Akademikerschaft engagierten sich nach Kräften, dem »Führer« entgegenzuarbeiten. Der Sammelband »Wissenschaft an der Grenze« rückt zum einen verschiedene Disziplinen und Institutionen in den Fokus, die bislang noch nicht kritisch vermessen worden sind. Zum anderen wirft er ein neues Licht auf die Idee der »Führeruniversität« sowie auf die schleichende Transformation wissenschaftlichen Arbeitens. Die Analysen des vorliegenden Sammelbandes zu den intellektuellen Grenzüberschreitungen bieten damit einen wichtigen Referenzpunkt für neuere Debatten zur Geschichte wissenschaftlicher Institutionen und Disziplinen in den Diktaturen des 20. Jahrhunderts.


Mitteilungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte , Band 86
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Veröffentlicht: 13.11.2009
Seitenzahl: 419
Produkt: Broschur
Illustration: zahlr. Abb.
ISBN: 978-3-8375-0240-4
  • 20240

Christoph Cornelissen

Christoph Cornelißen, geboren 1958 in Kempen am Niederrhein, hat Geschichte und Anglistik an den Universitäten Düsseldorf und Stirling, Schottland, studiert. 1986–1997 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Universitäten des Saarlandes und Düsseldorf. 1991 wurde er mit einer Arbeit über britische Beamtenschaft und den Aufbau des Wohlfahrtsstaates promoviert. Habilitiert wurde er im Jahr 2000 mit einer Arbeit über den Historiker Gerhard Ritter. Seit 2003 ist er Lehrstuhlinhaber an der

Christoph Cornelissen
Im »Dritten Reich« bildete die Universität Kiel einen wichtigen Stützpfeiler des... mehr
Produktinformationen "Wissenschaft an der Grenze"

Im »Dritten Reich« bildete die Universität Kiel einen wichtigen Stützpfeiler des nationalsozialistischen Wissenschaftsbetriebs im Norden Deutschlands. Weite Teile der Kieler Akademikerschaft engagierten sich nach Kräften, dem »Führer« entgegenzuarbeiten. Der Sammelband »Wissenschaft an der Grenze« rückt zum einen verschiedene Disziplinen und Institutionen in den Fokus, die bislang noch nicht kritisch vermessen worden sind. Zum anderen wirft er ein neues Licht auf die Idee der »Führeruniversität« sowie auf die schleichende Transformation wissenschaftlichen Arbeitens. Die Analysen des vorliegenden Sammelbandes zu den intellektuellen Grenzüberschreitungen bieten damit einen wichtigen Referenzpunkt für neuere Debatten zur Geschichte wissenschaftlicher Institutionen und Disziplinen in den Diktaturen des 20. Jahrhunderts.


Mitteilungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte , Band 86
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