Hubert Schneider, Susanne Schmidt

Leben im Abseits

Agnes und Wilhelm Hünnebeck aus Bochum

Viele Leben gerieten aus der Bahn, als am 30. Januar 1933 Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt wurde. Von Beginn an nahmen die Nationalsozialisten alle ins Visier, die nicht in ihr politisches und rassistisches Weltbild passten. Wilhelm Hünnebeck, ein in der Zeit der Weimarer Republik erfolgreicher Bochumer Rechtsanwalt und Notar, war homosexuell, und seine Mutter war jüdischer Herkunft. Um ihn geht es in diesem Buch, aber auch um seine Schwester Agnes. In einer hoch angesehenen und gesellschaftlich fest verankerten Familie aufgewachsen, schien den Geschwistern ein ähnlicher Status vorherbestimmt zu sein wie ihren Eltern. Und doch kam es anders – nach 1933. Die Autorin und die beiden Autoren betrachten die Geschichte Agnes und Wilhelm Hünnebecks aus unterschiedlichen Perspektiven und haben sorgfältig recherchiert: in Bochum, Göttingen, Münster, Gladbeck, Freiburg und in Berlin. Sie haben – wie Susanne Schmidt in der Einleitung ihres Aufsatzes darlegt – neben den archivierten Quellen auch bisher unbekanntes Material zu Tage gefördert und ausgewertet. Entstanden ist ein ungewöhnliches Buch.


Schriften des Bochumer Zentrums für Stadtgeschichte , Band 3
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Veröffentlicht: 16.06.2009
Seitenzahl: 174
Produkt: Broschur
Illustration: zahlr. Abb.
ISBN: 978-3-8375-0205-3
  • 20205

Jürgen Wenke

Jürgen Wenke
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Produktinformationen "Leben im Abseits"

Viele Leben gerieten aus der Bahn, als am 30. Januar 1933 Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt wurde. Von Beginn an nahmen die Nationalsozialisten alle ins Visier, die nicht in ihr politisches und rassistisches Weltbild passten. Wilhelm Hünnebeck, ein in der Zeit der Weimarer Republik erfolgreicher Bochumer Rechtsanwalt und Notar, war homosexuell, und seine Mutter war jüdischer Herkunft. Um ihn geht es in diesem Buch, aber auch um seine Schwester Agnes. In einer hoch angesehenen und gesellschaftlich fest verankerten Familie aufgewachsen, schien den Geschwistern ein ähnlicher Status vorherbestimmt zu sein wie ihren Eltern. Und doch kam es anders – nach 1933. Die Autorin und die beiden Autoren betrachten die Geschichte Agnes und Wilhelm Hünnebecks aus unterschiedlichen Perspektiven und haben sorgfältig recherchiert: in Bochum, Göttingen, Münster, Gladbeck, Freiburg und in Berlin. Sie haben – wie Susanne Schmidt in der Einleitung ihres Aufsatzes darlegt – neben den archivierten Quellen auch bisher unbekanntes Material zu Tage gefördert und ausgewertet. Entstanden ist ein ungewöhnliches Buch.


Schriften des Bochumer Zentrums für Stadtgeschichte , Band 3
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