Ärzte des sozialen Lebens

Die Sozialforschungsstelle Dortmund 1946-1969

Die „Sozialforschungsstelle an der Universität Münster, Sitz zu Dortmund“ leistete seit ihrer Gründung als größte deutsche Einrichtung für die Sondierung sozialer Tatbestände einen impulsgebenden Beitrag zur Formierung und Etablierung der empirischen Sozialforschung. Als Bindeglied zwischen sozialwissenschaftlicher Forschung und öffentlichem Leben verpflichtete sich die Institution bei ihrer Gründung einem dienstleistungsorientierten Forschungsdesign, das einen Beitrag zur Stabilisierung und Harmonisierung der Nachkriegsverhältnisse leisten sollte. Der Fokus der vorgelegten Publikation richtet sich auf die wissenschaftlichen Akteure der Sozialforschungsstelle, die im Hinblick auf ihre Leitbilder, Sozialisationserfahrungen, Netzwerke, Instrumentarien sowie ihr wissenschaftliches Milieu und gesellschaftspolitisches Umfeld hin untersucht werden. Dabei zeigt sich, wie stark ordnungswissenschaftliche Motive, tradierte Denkmuster sowie personelle, institutionelle, inhaltliche und methodische Kontinuitäten die Entwicklung der empirischen Sozialforschung in der Bundesrepublik Deutschland beeinflussten.


Veröffentlichungen des Instituts für soziale Bewegungen - Schriftenreihe A: Darstellungen , Band 41
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Veröffentlicht: 18.03.2009
Seitenzahl: 272
Produkt: Festeinband
ISBN: 978-3-89861-733-8
  • 01733

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Die „Sozialforschungsstelle an der Universität Münster, Sitz zu Dortmund“ leistete seit... mehr
Produktinformationen "Ärzte des sozialen Lebens"

Die „Sozialforschungsstelle an der Universität Münster, Sitz zu Dortmund“ leistete seit ihrer Gründung als größte deutsche Einrichtung für die Sondierung sozialer Tatbestände einen impulsgebenden Beitrag zur Formierung und Etablierung der empirischen Sozialforschung. Als Bindeglied zwischen sozialwissenschaftlicher Forschung und öffentlichem Leben verpflichtete sich die Institution bei ihrer Gründung einem dienstleistungsorientierten Forschungsdesign, das einen Beitrag zur Stabilisierung und Harmonisierung der Nachkriegsverhältnisse leisten sollte. Der Fokus der vorgelegten Publikation richtet sich auf die wissenschaftlichen Akteure der Sozialforschungsstelle, die im Hinblick auf ihre Leitbilder, Sozialisationserfahrungen, Netzwerke, Instrumentarien sowie ihr wissenschaftliches Milieu und gesellschaftspolitisches Umfeld hin untersucht werden. Dabei zeigt sich, wie stark ordnungswissenschaftliche Motive, tradierte Denkmuster sowie personelle, institutionelle, inhaltliche und methodische Kontinuitäten die Entwicklung der empirischen Sozialforschung in der Bundesrepublik Deutschland beeinflussten.


Veröffentlichungen des Instituts für soziale Bewegungen - Schriftenreihe A: Darstellungen , Band 41
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