Die Erfindung des Automobils

Die Erfindung des Automobils

Automobil- und Unternehmenskultur im Spiegel der Jubiläen der Daimler-Benz AG

Die deutsche Automobilindustrie ist zentral nicht nur für die deutsche Wirtschaft, sondern auch für das nationale Selbstbild der Deutschen. Dem Auto kommt bis heute eine besondere Rolle im individuellen wie nationalen Selbstverständnis zu, umso mehr, als zwei Deutsche, Carl Benz und Gottlieb Daimler, die ersten funktionsfähigen Autos bauten.
Diese Erfindung des Automobils wurde in Deutschland immer wieder groß gefeiert, von der Daimler-Benz AG, aber auch von anderen Institutionen. Unter wandelnden Vorzeichen feierte sich die Automobilindustrie, ihre Produkte und ihre Leistungen. Verschiedene große Feste in den 1930er Jahren, 1961 und 1986 sind Gegenstand dieses Buches. Die Untersuchung dieser Feiern ermöglicht zum einen tiefe Einblicke in die zeitgenössischen Diskurse rund um das Automobil, die Automobilindustrie und ihre unternehmerische Selbstdarstellung sowie die Inszenierung ihres Verhältnisses zu Gesellschaft und Politik. Zum anderen hilft die parallele Untersuchung zentraler Aspekte der Feiern, Kontinuitäten und Diskontinuitäten der unternehmerischen Legitimierungsstrategien im diskursiven sowie sozial-, kultur- und wirtschaftshistorischen Kontext herauszuarbeiten. Es wird deutlich, wie sich die Realitäten und Vorstellungen von einer automobilen Gesellschaft, von industrieller Arbeit und von der Rolle der Wirtschaft innerhalb der Gesellschaft im Verlauf des 20. Jahrhunderts veränderten.


Bochumer Schriften zur Unternehmens- und Industriegeschichte , Band 21
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Veröffentlicht: 01.10.2017
Seitenzahl: 272
Produkt: Broschur
Illustration: Abb.
ISBN: 978-3-8375-1718-7
  • 21718

Julia Lorenzen

Julia Lorenzen
Die deutsche Automobilindustrie ist zentral nicht nur für die deutsche Wirtschaft, sondern... mehr
Produktinformationen "Die Erfindung des Automobils"

Die deutsche Automobilindustrie ist zentral nicht nur für die deutsche Wirtschaft, sondern auch für das nationale Selbstbild der Deutschen. Dem Auto kommt bis heute eine besondere Rolle im individuellen wie nationalen Selbstverständnis zu, umso mehr, als zwei Deutsche, Carl Benz und Gottlieb Daimler, die ersten funktionsfähigen Autos bauten.
Diese Erfindung des Automobils wurde in Deutschland immer wieder groß gefeiert, von der Daimler-Benz AG, aber auch von anderen Institutionen. Unter wandelnden Vorzeichen feierte sich die Automobilindustrie, ihre Produkte und ihre Leistungen. Verschiedene große Feste in den 1930er Jahren, 1961 und 1986 sind Gegenstand dieses Buches. Die Untersuchung dieser Feiern ermöglicht zum einen tiefe Einblicke in die zeitgenössischen Diskurse rund um das Automobil, die Automobilindustrie und ihre unternehmerische Selbstdarstellung sowie die Inszenierung ihres Verhältnisses zu Gesellschaft und Politik. Zum anderen hilft die parallele Untersuchung zentraler Aspekte der Feiern, Kontinuitäten und Diskontinuitäten der unternehmerischen Legitimierungsstrategien im diskursiven sowie sozial-, kultur- und wirtschaftshistorischen Kontext herauszuarbeiten. Es wird deutlich, wie sich die Realitäten und Vorstellungen von einer automobilen Gesellschaft, von industrieller Arbeit und von der Rolle der Wirtschaft innerhalb der Gesellschaft im Verlauf des 20. Jahrhunderts veränderten.


Bochumer Schriften zur Unternehmens- und Industriegeschichte , Band 21
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