Den Protest regieren

David Templin

Den Protest regieren

Staatliches Handeln, neue soziale Bewegungen und linke Organisationen in den 1970er und 1980er Jahren

In den Jahren nach 1968 entstanden in Westdeutschland vielfältige soziale Bewegungen, politische Strömungen und Organisationen, die staatliches Handeln – mitunter auch die staatliche Ordnung an sich – in Frage stellten. Wie reagierten staatliche Institutionen auf diese Herausforderung durch zumeist linken Protest und die neuen sozialen Bewegungen in den 1970er und 1980er Jahren? In den Beiträgen des Bandes werden sowohl der Protest in seiner Breite und seinen unterschiedlichen Schattierungen als auch das alltägliche Regierungs- und Behördenhandeln in den Blick genommen. Dieses zeichnete sich nicht nur durch polizeiliche Einsätze als eine der sichtbarsten Formen staatlichen Agierens aus, sondern umfasste politische und administrative Umgangsweisen im Spannungsfeld von „Integration“ und „Repression“. Dabei sind diskursive Strategien genauso von Bedeutung wie gesamtgesellschaftliche Auswirkungen der Auseinandersetzungen.

Aus dem Inhalt:
• Verwaltungen zwischen gouvernementalem Modernisierungsstreben und zivilgesellschaftlichem Partizipationsverlangen
• Linker Buchhandel und der „Gemeinschaftsfrieden“ in den 1970er Jahren
• Der Umgang westdeutscher Kommunen mit Protesten für selbstverwaltete Jugendzentren
• Antifa in der Bundesrepublik und der DDR in den 1980er Jahren
• Proteste gegen das Asylverfahren und die Manifestation einer alternativen Flüchtlingsarbeit
• Polizei und urbane Unruhen der späten 1960er und frühen 1980er Jahre
• Staatliche Strategien im Streit um die atomare Wiederaufarbeitungsanlage in Wackersdorf 1980–1990
• Friedensbewegung, Staat und atomare Bedrohung in der Bundesrepublik und Großbritannien, 1970–1986

24,95 € *

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Dieser Artikel erscheint am 1. Dezember 2017

Veröffentlicht: 01.12.2017
Seitenzahl: 300
Produkt: Broschur
ISBN: 978-3-8375-1453-7
  • 21453

Julia Kleinschmidt

Julia Kleinschmidt
In den Jahren nach 1968 entstanden in Westdeutschland vielfältige soziale Bewegungen,... mehr
Produktinformationen "Den Protest regieren"

In den Jahren nach 1968 entstanden in Westdeutschland vielfältige soziale Bewegungen, politische Strömungen und Organisationen, die staatliches Handeln – mitunter auch die staatliche Ordnung an sich – in Frage stellten. Wie reagierten staatliche Institutionen auf diese Herausforderung durch zumeist linken Protest und die neuen sozialen Bewegungen in den 1970er und 1980er Jahren? In den Beiträgen des Bandes werden sowohl der Protest in seiner Breite und seinen unterschiedlichen Schattierungen als auch das alltägliche Regierungs- und Behördenhandeln in den Blick genommen. Dieses zeichnete sich nicht nur durch polizeiliche Einsätze als eine der sichtbarsten Formen staatlichen Agierens aus, sondern umfasste politische und administrative Umgangsweisen im Spannungsfeld von „Integration“ und „Repression“. Dabei sind diskursive Strategien genauso von Bedeutung wie gesamtgesellschaftliche Auswirkungen der Auseinandersetzungen.

Aus dem Inhalt:
• Verwaltungen zwischen gouvernementalem Modernisierungsstreben und zivilgesellschaftlichem Partizipationsverlangen
• Linker Buchhandel und der „Gemeinschaftsfrieden“ in den 1970er Jahren
• Der Umgang westdeutscher Kommunen mit Protesten für selbstverwaltete Jugendzentren
• Antifa in der Bundesrepublik und der DDR in den 1980er Jahren
• Proteste gegen das Asylverfahren und die Manifestation einer alternativen Flüchtlingsarbeit
• Polizei und urbane Unruhen der späten 1960er und frühen 1980er Jahre
• Staatliche Strategien im Streit um die atomare Wiederaufarbeitungsanlage in Wackersdorf 1980–1990
• Friedensbewegung, Staat und atomare Bedrohung in der Bundesrepublik und Großbritannien, 1970–1986

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