Religion in der Gesellschaft

Ende oder Wende?

Wie verhält sich die moderne Gesellschaft zur Religion? In welche Richtung deuten die Transformationsprozesse religiösen Glaubens und religiöser Organisationen? Diese Fragen beschäftigen nicht nur Wissenschaftler oder Kirchenvertreter, sondern auch eine breite Öffentlichkeit. Zwar ist Religion in der Gesellschaft nach wie vor vielfach präsent. Das zeigt sich aber weniger in herkömmlichen religiösen Praktiken als vielmehr in medial wirksamen Großereignissen und in der Pluralisierung der religiösen Landschaft. Die Beiträge dieses Bandes, die auf eine Ringvorlesung der Ruhr-Universität Bochum zurückgehen, bringen die Ambivalenz des Verhältnisses von Religion und Gesellschaft zum Ausdruck. Sie beleuchten aus unterschiedlichen Perspektiven historische und philosophische Aspekte von Religiosität und Säkularisierung sowie die Möglichkeiten der zukünftigen Entwicklung der beiden großen christlichen Kirchen auf regionaler Ebene. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei Entwicklungstendenzen und -prozessen im Bereich der individuellen und organisierten Religiosität im Ruhrgebiet bzw. in Nordrhein-Westfalen, in denen sich die religiöse Vielfalt dieser Regionen widerspiegelt.

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Veröffentlicht: 31.07.2008
Seitenzahl: 130
Produkt: Broschur
ISBN: 978-3-89861-983-7
  • 01983

Klaus Tenfelde

Klaus Tenfelde, 1944–2011, hat Geschichte und Germanistik an der Universität Münster studiert. 1975 wurde er mit einer Arbeit über die „Sozialgeschichte der Bergarbeiterschaft an der Ruhr im 19. Jahrhundert“ promoviert; 1985 erfolgte die Habilitation an der Universität München für das Fach Geschichte. Noch im selben Jahr übernahm er einen Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Innsbruck. Von dort wechselte er zunächst nach Bielefeld und dann 1995 an die Ruhr-Uni

Klaus Tenfelde
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Produktinformationen "Religion in der Gesellschaft"

Wie verhält sich die moderne Gesellschaft zur Religion? In welche Richtung deuten die Transformationsprozesse religiösen Glaubens und religiöser Organisationen? Diese Fragen beschäftigen nicht nur Wissenschaftler oder Kirchenvertreter, sondern auch eine breite Öffentlichkeit. Zwar ist Religion in der Gesellschaft nach wie vor vielfach präsent. Das zeigt sich aber weniger in herkömmlichen religiösen Praktiken als vielmehr in medial wirksamen Großereignissen und in der Pluralisierung der religiösen Landschaft. Die Beiträge dieses Bandes, die auf eine Ringvorlesung der Ruhr-Universität Bochum zurückgehen, bringen die Ambivalenz des Verhältnisses von Religion und Gesellschaft zum Ausdruck. Sie beleuchten aus unterschiedlichen Perspektiven historische und philosophische Aspekte von Religiosität und Säkularisierung sowie die Möglichkeiten der zukünftigen Entwicklung der beiden großen christlichen Kirchen auf regionaler Ebene. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei Entwicklungstendenzen und -prozessen im Bereich der individuellen und organisierten Religiosität im Ruhrgebiet bzw. in Nordrhein-Westfalen, in denen sich die religiöse Vielfalt dieser Regionen widerspiegelt.

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