Rainer Ohliger

Geschichte und Gedächnis in der Einwanderungsgesellschaft

Migration zwischen historischer Rekonstruktion und Erinnerungspolitik

Migration und historische Erinnerung sind zwei in Deutschland stark und kontrovers diskutierte Themen, die bislang allerdings weitgehend unverbunden bleiben. Während in den letzten Jahren eine lebhafte Auseinandersetzung um die politische Ausgestaltung der heutigen Einwanderungsgesellschaft geführt wurde, blieb deren historische Dimension unterbelichtet. Zwar sind Migrantinnen und Migranten sichtbarer Teil der deutschen Gesellschaft, doch gilt es noch, das Wechselverhältnis von Geschichte, Migration und historischer Erinnerung zu bestimmen. Wie und wo lässt sich die Geschichte der Einwanderung verorten? Die Autoren des Sammelbandes diskutieren diese Frage sowohl an praktischen Beispielen (Museen, Ausstellungen, Denkmäler, Schulbücher) als auch auf theoretischer Ebene. Dabei wird deutlich, dass Geschichte und historische Erinnerung in der Einwanderungsgesellschaft wichtige Ressourcen für Anerkennung und Emanzipation sind. Eine auf Offenheit und Einbeziehung zielende historischpolitische Kultur eines Landes ermöglicht erst die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe und politische Partizipation von Migrantinnen und Migranten.

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Veröffentlicht: 01.03.2004
Seitenzahl: 351
Produkt: Festeinband
Illustration: Abb.
ISBN: 978-3-89861-040-7
  • 01040

Jan Motte

Jan Motte
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Produktinformationen "Geschichte und Gedächnis in der Einwanderungsgesellschaft"

Migration und historische Erinnerung sind zwei in Deutschland stark und kontrovers diskutierte Themen, die bislang allerdings weitgehend unverbunden bleiben. Während in den letzten Jahren eine lebhafte Auseinandersetzung um die politische Ausgestaltung der heutigen Einwanderungsgesellschaft geführt wurde, blieb deren historische Dimension unterbelichtet. Zwar sind Migrantinnen und Migranten sichtbarer Teil der deutschen Gesellschaft, doch gilt es noch, das Wechselverhältnis von Geschichte, Migration und historischer Erinnerung zu bestimmen. Wie und wo lässt sich die Geschichte der Einwanderung verorten? Die Autoren des Sammelbandes diskutieren diese Frage sowohl an praktischen Beispielen (Museen, Ausstellungen, Denkmäler, Schulbücher) als auch auf theoretischer Ebene. Dabei wird deutlich, dass Geschichte und historische Erinnerung in der Einwanderungsgesellschaft wichtige Ressourcen für Anerkennung und Emanzipation sind. Eine auf Offenheit und Einbeziehung zielende historischpolitische Kultur eines Landes ermöglicht erst die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe und politische Partizipation von Migrantinnen und Migranten.

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