Michael Sturm, Massimiliano Livi

Wegbereiter des Nationalsozialismus

Personen, Organisationen und Netzwerke der extremen Rechten zwischen 1918 und 1933

Die extreme Rechte sammelte sich im Deutschland der Jahre 1918 bis 1933 keineswegs nur in der NSDAP. Sie bildete vielmehr ein höchst heterogenes Spektrum von Personen, Gruppen, Organisationen und Netzwerken, die, ohne unbedingt Teil der NS-Bewegung gewesen zu sein, dem Aufstieg des Nationalsozialismus den Boden und den Weg bereiteten. In dem Zusammenwirken individueller und kollektiver Akteure bildete sich eine ausdifferenzierte militante, völkisch-antisemitische, antirepublikanisch-revanchistische Subkultur heraus. Diesen Prozess nehmen die Beiträge des Bandes, der aus einer Gelsenkirchener Tagung hervorging, aus unterschiedlicher Perspektive in den Blick: Netzwerker der völkischen Bewegung in Deutschland und Österreich werden ebenso untersucht wie antisemitische Parteien, paramilitärische Formationen und neuheidnische bzw. deutschchristliche Gruppierungen. Der Band spiegelt das gewachsene Interesse an biographischen bzw. kollektivbiographischen Zugängen wider und legt einen weiteren Schwerpunkt auf sozial- bzw. organisationsgeschichtliche Ansätze.


Schriftenreihe des Instituts für Stadtgeschichte – Beiträge , Band 19
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Veröffentlicht: 21.12.2015
Seitenzahl: 290
Produkt: Broschur
ISBN: 978-3-8375-1303-5
  • 21303

Daniel Schmidt

Daniel Schmidt
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Produktinformationen "Wegbereiter des Nationalsozialismus"

Die extreme Rechte sammelte sich im Deutschland der Jahre 1918 bis 1933 keineswegs nur in der NSDAP. Sie bildete vielmehr ein höchst heterogenes Spektrum von Personen, Gruppen, Organisationen und Netzwerken, die, ohne unbedingt Teil der NS-Bewegung gewesen zu sein, dem Aufstieg des Nationalsozialismus den Boden und den Weg bereiteten. In dem Zusammenwirken individueller und kollektiver Akteure bildete sich eine ausdifferenzierte militante, völkisch-antisemitische, antirepublikanisch-revanchistische Subkultur heraus. Diesen Prozess nehmen die Beiträge des Bandes, der aus einer Gelsenkirchener Tagung hervorging, aus unterschiedlicher Perspektive in den Blick: Netzwerker der völkischen Bewegung in Deutschland und Österreich werden ebenso untersucht wie antisemitische Parteien, paramilitärische Formationen und neuheidnische bzw. deutschchristliche Gruppierungen. Der Band spiegelt das gewachsene Interesse an biographischen bzw. kollektivbiographischen Zugängen wider und legt einen weiteren Schwerpunkt auf sozial- bzw. organisationsgeschichtliche Ansätze.


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