Die Schwarzmeerdeutschen und ihre Welten 1781-1871

Nach rund fünfzehn Jahren, die von hoher Forschungsaktivität gekennzeichnet waren, geriet die Geschichtsschreibung zu den Russlanddeutschen - darunter auch die zu den Schwarzmeerdeutschen - betreffend der Themen- und Methodenauswahl zunehmend in die Kritik. Das Buch stellt einen Versuch dar, durch neue Fragestellungen sowie durch die Auswertung bisher unbekannter Massenquellen vor allem aus lokalen Archiven dieses Forschungsfeld für interdisziplinäre kulturhistorische Analysen zu öffnen und damit weiteren Forschungen zu diesem Thema sowohl in Deutschland als auch in den GUS-Ländern einen neuen Impuls zu geben. Zum ersten Mal wird die wirtschaftliche, soziale und demographische Entwicklung der deutschen landwirtschaftlichen Siedlungen in der Südukraine durch das Prisma der Lebenswelten und Erfahrungen ihrer Bewohner analysiert. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht, besonders in den mikrohistorisch angelegten Abschnitten des Buches, das alltägliche Leben der Kolonisten. Dieses wird jedoch zugleich in einen größeren Zusammenhang gestellt, indem nicht nur das Beziehungsgeflecht innerhalb der einzelnen Dörfer, sondern auch ihre wechselseitigen Verbindungen mit der Außenwelt mitten in einer multiethnischen Grenzregion des Russischen Reiches untersucht werden. 2006 wurde das Manuskript mit dem Drupa-Preis für die beste Dissertation der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ausgezeichnet.


Veröffentlichungen zur Kultur und Geschichte im ösltichen Europa , Band 30
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Veröffentlicht: 14.02.2008
Seitenzahl: 400
Produkt: Festeinband
ISBN: 978-3-89861-715-4
  • 01715

Dmytro Myeshkov

Dmytro Myeshkov
Nach rund fünfzehn Jahren, die von hoher Forschungsaktivität gekennzeichnet waren, geriet... mehr
Produktinformationen "Die Schwarzmeerdeutschen und ihre Welten 1781-1871"

Nach rund fünfzehn Jahren, die von hoher Forschungsaktivität gekennzeichnet waren, geriet die Geschichtsschreibung zu den Russlanddeutschen - darunter auch die zu den Schwarzmeerdeutschen - betreffend der Themen- und Methodenauswahl zunehmend in die Kritik. Das Buch stellt einen Versuch dar, durch neue Fragestellungen sowie durch die Auswertung bisher unbekannter Massenquellen vor allem aus lokalen Archiven dieses Forschungsfeld für interdisziplinäre kulturhistorische Analysen zu öffnen und damit weiteren Forschungen zu diesem Thema sowohl in Deutschland als auch in den GUS-Ländern einen neuen Impuls zu geben. Zum ersten Mal wird die wirtschaftliche, soziale und demographische Entwicklung der deutschen landwirtschaftlichen Siedlungen in der Südukraine durch das Prisma der Lebenswelten und Erfahrungen ihrer Bewohner analysiert. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht, besonders in den mikrohistorisch angelegten Abschnitten des Buches, das alltägliche Leben der Kolonisten. Dieses wird jedoch zugleich in einen größeren Zusammenhang gestellt, indem nicht nur das Beziehungsgeflecht innerhalb der einzelnen Dörfer, sondern auch ihre wechselseitigen Verbindungen mit der Außenwelt mitten in einer multiethnischen Grenzregion des Russischen Reiches untersucht werden. 2006 wurde das Manuskript mit dem Drupa-Preis für die beste Dissertation der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ausgezeichnet.


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