Von Sozialpartnern und Klassenkämpfen

Westdeutsch-britische Gewerkschaftsbeziehungen und die internationale Gewerkschaftspolitik im Steinkohlenbergbau von den 1970er bis Anfang der 1990er Jahre

Die Bergarbeitergewerkschaften in Großbritannien und Deutschland, die National Union of Mineworkers und die Industriegewerkschaft Bergbau und Energie, gehörten bis in die 1980er Jahren zu den einflussreichsten nationalen Gewerkschaften. Zudem waren die NUM und die IGBE die führenden Organisationen in der internationalen Bergarbeiterbewegung der westlichen Welt. Auf die Verschärfung der Strukturkrise des Steinkohlenbergbaus in den 1980er Jahren reagierten die beiden Gewerkschaften jedoch unterschiedlich. Während die IGBE weiter einen pragmatischen Kurs verfolgte, der die Unvermeidlichkeit der Schließung wirtschaftlich nicht rentabler Zechen akzeptierte und den damit verbundenen Arbeitsplatzabbau in Kauf nahm, wenn er sozial bestmöglich abgefedert war, entschloss sich die NUM zu einer Konfliktstrategie, einem Kampf um jede Zeche, der im großen Bergarbeiterstreik von 1984 kulminierte. Der Beitrag untersucht, wie sich vor diesem Hintergrund das Verhältnis zwischen den beiden Brudergewerkschaften entwickelte.


Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets, Schriften, Band 42
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Veröffentlicht: 26.08.2019
Seitenzahl: 114
Produkt: Broschur
ISBN: 978-3-8375-2181-8
  • 22181

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Produktinformationen "Von Sozialpartnern und Klassenkämpfen"

Die Bergarbeitergewerkschaften in Großbritannien und Deutschland, die National Union of Mineworkers und die Industriegewerkschaft Bergbau und Energie, gehörten bis in die 1980er Jahren zu den einflussreichsten nationalen Gewerkschaften. Zudem waren die NUM und die IGBE die führenden Organisationen in der internationalen Bergarbeiterbewegung der westlichen Welt. Auf die Verschärfung der Strukturkrise des Steinkohlenbergbaus in den 1980er Jahren reagierten die beiden Gewerkschaften jedoch unterschiedlich. Während die IGBE weiter einen pragmatischen Kurs verfolgte, der die Unvermeidlichkeit der Schließung wirtschaftlich nicht rentabler Zechen akzeptierte und den damit verbundenen Arbeitsplatzabbau in Kauf nahm, wenn er sozial bestmöglich abgefedert war, entschloss sich die NUM zu einer Konfliktstrategie, einem Kampf um jede Zeche, der im großen Bergarbeiterstreik von 1984 kulminierte. Der Beitrag untersucht, wie sich vor diesem Hintergrund das Verhältnis zwischen den beiden Brudergewerkschaften entwickelte.


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