Vom Tiegelstahl zum Kruppstahl

Technik- und Unternehmensgeschichte der Gussstahlfabrik von Friedrich Krupp in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts

"Zäh wie Leder, hart wie Kruppstahl" - dieses Hitler-Zitat ist bis heute vielen Menschen geläufig. Ebenso verbreitet ist bis heute die Annahme, dass es sich beim "Kruppstahl" um ein besonderes Material handelte, um einen Stahl mit außerordentlichen Eigenschaften und von herausragender Qualität. Die technische Realität sah anders aus - der "Kruppstahl" war keineswegs besonders hart, zudem besagt die Härte eines Stahls so gut wie nichts über dessen Qualität.
Das vorliegende Buch beschreibt zunächst die Eigenarten des englischen Tiegelstahls, dann Krupps schwierige Adaption des Verfahrens. Die hervorragende Überlieferung gerade zur Frühzeit der Essener Fabrik erlaut eine detaillierte Antwort auf die Frage, wie Krupp die schwierige Phase der Etablierung - im Gegensatz zu allen direkten Konkurrenten - überleben konnte. Dabei werden neben der technischen Realisierung der Stahlerzeugung auch die Organisation, die Finanzierung und die sozialen Verhältnisse der Fabrik dargestellt.


Veröffentlichungen des Instituts für soziale Bewegungen - Schriftenreihe A: Darstellungen , Band 34
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Veröffentlicht: 28.05.2007
Seitenzahl: 624
Produkt: Festeinband
ISBN: 978-3-89861-506-8
  • 01506

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Produktinformationen "Vom Tiegelstahl zum Kruppstahl"

"Zäh wie Leder, hart wie Kruppstahl" - dieses Hitler-Zitat ist bis heute vielen Menschen geläufig. Ebenso verbreitet ist bis heute die Annahme, dass es sich beim "Kruppstahl" um ein besonderes Material handelte, um einen Stahl mit außerordentlichen Eigenschaften und von herausragender Qualität. Die technische Realität sah anders aus - der "Kruppstahl" war keineswegs besonders hart, zudem besagt die Härte eines Stahls so gut wie nichts über dessen Qualität.
Das vorliegende Buch beschreibt zunächst die Eigenarten des englischen Tiegelstahls, dann Krupps schwierige Adaption des Verfahrens. Die hervorragende Überlieferung gerade zur Frühzeit der Essener Fabrik erlaut eine detaillierte Antwort auf die Frage, wie Krupp die schwierige Phase der Etablierung - im Gegensatz zu allen direkten Konkurrenten - überleben konnte. Dabei werden neben der technischen Realisierung der Stahlerzeugung auch die Organisation, die Finanzierung und die sozialen Verhältnisse der Fabrik dargestellt.


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