Prosa der Verhältnisse

Die Entdeckung der Erzählliteratur durch die Arbeiterbewegung (1863–1906)

Das Buch behandelt die Entdeckung der Erzählliteratur durch die Arbeiterbewegung von 1863 bis 1906 mit ihrer Vorgeschichte in den 1840er Jahren. Die bisherige Forschung hat Arbeiterliteratur meist aus einem sozialgeschichtlichen Blickwinkel wahrgenommen; in diesem Buch geht es dagegen um die literarischen Ausdrucksformen erzählerischer Prosa: ein vor der Revolution von 1848 entstandenes Romanfragment, einen mehrbändigen Roman aus der Gründungsphase der Sozialdemokratie, kürzere Erzählungen im Feuilleton- und Kalenderdiskurs der 1870er Jahre, autobiographische Schriften zwischen 1867 und 1906, sowie eine frühe Sozialreportage. Beke Sinjen führt ein Spektrum unterschiedlicher Erzählweisen vor und beschreibt bei der Herausarbeitung der jeweiligen narrativen Besonderheiten der Texte die literarische und gesellschaftliche Entwicklung in ihren Bezügen. So eröffnen die Fallstudien eine innovative Sicht auf die im Umfeld der Arbeiterbewegung entstandene Erzählliteratur. Die Mehrzahl der Texte wird erstmalig ausführlich besprochen, im Kontext mit zeitgenössischer bürgerlicher Prosa gelesen und so die Perspektive des bürgerlichen und poetischen Realismus um die Kategorie eines sozialen Realismus ergänzt.


Schriften des Fritz-Hüser-Instituts für Literatur und Kultur der Arbeiterwelt , Band 29
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Veröffentlicht: 06.02.2015
Seitenzahl: 380
Produkt: Broschur
ISBN: 978-3-8375-1047-8
  • 21047

Beke Sinjen

Beke Sinjen
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Produktinformationen "Prosa der Verhältnisse"

Das Buch behandelt die Entdeckung der Erzählliteratur durch die Arbeiterbewegung von 1863 bis 1906 mit ihrer Vorgeschichte in den 1840er Jahren. Die bisherige Forschung hat Arbeiterliteratur meist aus einem sozialgeschichtlichen Blickwinkel wahrgenommen; in diesem Buch geht es dagegen um die literarischen Ausdrucksformen erzählerischer Prosa: ein vor der Revolution von 1848 entstandenes Romanfragment, einen mehrbändigen Roman aus der Gründungsphase der Sozialdemokratie, kürzere Erzählungen im Feuilleton- und Kalenderdiskurs der 1870er Jahre, autobiographische Schriften zwischen 1867 und 1906, sowie eine frühe Sozialreportage. Beke Sinjen führt ein Spektrum unterschiedlicher Erzählweisen vor und beschreibt bei der Herausarbeitung der jeweiligen narrativen Besonderheiten der Texte die literarische und gesellschaftliche Entwicklung in ihren Bezügen. So eröffnen die Fallstudien eine innovative Sicht auf die im Umfeld der Arbeiterbewegung entstandene Erzählliteratur. Die Mehrzahl der Texte wird erstmalig ausführlich besprochen, im Kontext mit zeitgenössischer bürgerlicher Prosa gelesen und so die Perspektive des bürgerlichen und poetischen Realismus um die Kategorie eines sozialen Realismus ergänzt.


Schriften des Fritz-Hüser-Instituts für Literatur und Kultur der Arbeiterwelt , Band 29
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