Klaus Heuer, Franz-Josef Jelich, Justus H. Ulbricht

Die Erziehung zum deutschen Menschen

Völkische und nationalkonservative Erwachsenenbildung in der Weimarer Republik

Das Feindbild, der im 19. Jahrhundert aufgekommenen seelenlosen Rationalität (Industriealisierung, Urbanisierung...) und die Verarbeitung der Niederlage des Ersten Weltkriegs als endphase einer Geschichte nationalen Niedergangs ließen die unterschiedlichen Strömungen der "völkischen Bewegung" in der Weimarer Republik um eine ganzheitliche, alle Lebensbereiche erfassende Erneuerung des "deutschen Volkstums" kämpfen. Die aus einer vermeintlichen "Mission" des deutschen Volkes resultierende radikale Gegenwartskritik wehrte sich gegen "Überfremdungen" durch Juden, Sozialisten sowie Liberale und verstand sich so als Gegenkultur und gleichzeitig als Erneuerungsbewegung. Die Beiträge gehen u.a. folgenden Fragen nach: Welche Bedeutung kam der "Erziehung zum deutschen Menschen" in der vielschichtigen, unterschiedlich akzentuierten völkischen und nationalkonservativen Erwachsenenbildung zu? Wie bestimmten die völkischen Ausprägungen von Erwachsenbildung ihren pädagogischen und politischen Ort im Umfeld der Weimarer Erwachsenenbildung? Welches Destruktionspotential besaß die nationalkonsertative und völkische Erwachsenenbildung für die politische Kultur der Weimarer Republik? Wie gestalteten sich ihre Übergänge ins Dritte Reich?


Geschichte und Erwachsenenbildung, Band 23
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Veröffentlicht: 11.01.2008
Seitenzahl: 298
Produkt: Broschur
ISBN: 978-3-89861-758-1
  • 01758

Paul Ciupke

Paul Ciupke
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Produktinformationen "Die Erziehung zum deutschen Menschen"

Das Feindbild, der im 19. Jahrhundert aufgekommenen seelenlosen Rationalität (Industriealisierung, Urbanisierung...) und die Verarbeitung der Niederlage des Ersten Weltkriegs als endphase einer Geschichte nationalen Niedergangs ließen die unterschiedlichen Strömungen der "völkischen Bewegung" in der Weimarer Republik um eine ganzheitliche, alle Lebensbereiche erfassende Erneuerung des "deutschen Volkstums" kämpfen. Die aus einer vermeintlichen "Mission" des deutschen Volkes resultierende radikale Gegenwartskritik wehrte sich gegen "Überfremdungen" durch Juden, Sozialisten sowie Liberale und verstand sich so als Gegenkultur und gleichzeitig als Erneuerungsbewegung. Die Beiträge gehen u.a. folgenden Fragen nach: Welche Bedeutung kam der "Erziehung zum deutschen Menschen" in der vielschichtigen, unterschiedlich akzentuierten völkischen und nationalkonservativen Erwachsenenbildung zu? Wie bestimmten die völkischen Ausprägungen von Erwachsenbildung ihren pädagogischen und politischen Ort im Umfeld der Weimarer Erwachsenenbildung? Welches Destruktionspotential besaß die nationalkonsertative und völkische Erwachsenenbildung für die politische Kultur der Weimarer Republik? Wie gestalteten sich ihre Übergänge ins Dritte Reich?


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