Köpfe der Friedensbewegung (1914–1933)

Gesehen von dem Pressezeichner Emil Stumpp

Lithographien pazifistischer Persönlichkeiten aus Deutschland und anderen europäischen Ländern, angefertigt von dem einst berühmten Pressezeichner Emil Stumpp (1886–1941), ergänzt durch Aquarelle, Holzschnitte und Fotos, setzen die Friedensbewegung der Zwischenkriegszeit ins Bild.
Emil Stumpp arbeitete zwischen 1926 und 1933 für den „Dortmunder General-Anzeiger“, die auflagenstärkste Tageszeitung außerhalb der Hauptstadt Berlin, ein renommiertes Gesinnungsblatt mit demokratisch-republikanisch-pazifistischer Tendenz. Er gab nicht nur bedeutenden Persönlichkeiten aus Politik, Diplomatie, Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und Sport ein markantes Gesicht, auch die „Köpfe der Friedensbewegung“ fanden nicht selten auf der Titelseite Platz: in Friedensverbänden Tätige, Schriftsteller, Publizisten, Künstler, Wissenschaftler, Politiker, Militärsachverständige, die zum Pazifismus konvertiert waren. Emil Stumpps Köpfe machen so das internationale pazifistische Netzwerk optisch sichtbar, das eine konkrete Alternative zu Nationalismus, Militarismus und Faschismus bot.
Über widerstreitende Konzepte zur Friedenssicherung informiert der Band ebenso wie über das Verhältnis der Friedensbewegung als nicht-gouvernementales Organisationsgeflecht zur politischen Macht, über Erfolge der Bewegung in den „Goldenen“ Zwanziger Jahren sowie über deren Niedergang im Zusammenhang mit den politischen Verwerfungen gegen Ende der Weimarer Republik.


Frieden und Krieg. Beiträge zur Historischen Friedensforschung , Band 22
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Veröffentlicht: 31.10.2016
Seitenzahl: 412
Produkt: Broschur
Illustration: zahlr. Abb.
ISBN: 978-3-8375-1706-4
  • 21706

Reinhold Lütgemeier-Davin

Reinhold Lütgemeier-Davin, Jahrgang 1951, ist Studiendirektor i.R. in Kassel und Gründungsmitglied des Arbeitskreises Historische Friedensforschung. Er hat bereits zahlreiche Veröffentlichungen zum organisierten Pazifismus in Deutschland, zu Rüstungs- und Abrüstungsfragen nach 1918, zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus, zum Exil, zur Frauenbewegung sowie politische Biografien und geschichts-didaktische Arbeiten vorzuweisen.

Reinhold Lütgemeier-Davin
Lithographien pazifistischer Persönlichkeiten aus Deutschland und anderen europäischen... mehr
Produktinformationen "Köpfe der Friedensbewegung (1914–1933)"

Lithographien pazifistischer Persönlichkeiten aus Deutschland und anderen europäischen Ländern, angefertigt von dem einst berühmten Pressezeichner Emil Stumpp (1886–1941), ergänzt durch Aquarelle, Holzschnitte und Fotos, setzen die Friedensbewegung der Zwischenkriegszeit ins Bild.
Emil Stumpp arbeitete zwischen 1926 und 1933 für den „Dortmunder General-Anzeiger“, die auflagenstärkste Tageszeitung außerhalb der Hauptstadt Berlin, ein renommiertes Gesinnungsblatt mit demokratisch-republikanisch-pazifistischer Tendenz. Er gab nicht nur bedeutenden Persönlichkeiten aus Politik, Diplomatie, Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und Sport ein markantes Gesicht, auch die „Köpfe der Friedensbewegung“ fanden nicht selten auf der Titelseite Platz: in Friedensverbänden Tätige, Schriftsteller, Publizisten, Künstler, Wissenschaftler, Politiker, Militärsachverständige, die zum Pazifismus konvertiert waren. Emil Stumpps Köpfe machen so das internationale pazifistische Netzwerk optisch sichtbar, das eine konkrete Alternative zu Nationalismus, Militarismus und Faschismus bot.
Über widerstreitende Konzepte zur Friedenssicherung informiert der Band ebenso wie über das Verhältnis der Friedensbewegung als nicht-gouvernementales Organisationsgeflecht zur politischen Macht, über Erfolge der Bewegung in den „Goldenen“ Zwanziger Jahren sowie über deren Niedergang im Zusammenhang mit den politischen Verwerfungen gegen Ende der Weimarer Republik.


Frieden und Krieg. Beiträge zur Historischen Friedensforschung , Band 22
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