Franz Meyers 1908-2002

Eine politische Biographie

Franz Meyers machte im Nachkriegsdeutschland eine steile politische Karriere, die ihn innerhalb nur eines Jahrzehnts von bescheidenen Anfängen in der Mönchengladbacher Kommunalpolitik im Jahre 1948 bis in das Amt des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten im Sommer 1958 führte. Als Innenminister und Ministerpräsident hat er in den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts die politische Entwicklung an Rhein und Ruhr entscheidend beeinflußt. Mit seinem Namen sind die Verstaatlichung der Polizei, die Bemühungen um eine umfassende Verwaltungsreform, der Aufbau der Landeskunstsammlung Nordrhein-Westfalen, die ersten Schritte auf dem Feld des Umweltschutzes und die Gründung neuer Hochschulen in Dortmund und Bochum verbunden. In Erinnerung bleibt er aber auch als erfolgreicher Organisator der CDU-Kampagne für die Bundestagswahl 1957 mit dem legendären Wahlslogan „Keine Experimente“. Nicht zu vergessen ist der überzeugte Föderalist Meyers, der als Regierungschef von Nordrhein-Westfalen wie kaum ein anderer Ministerpräsident für eine klare Aufgabenabgrenzung zwischen dem Bund und den Ländern eintrat. Der Verfasser legt eine umfassende Lebensgeschichte von Franz Meyers auf breiter Quellenlage und mit wissenschaftlichem Anspruch vor.


Düsseldorfer Schriften zur Neueren Landesgeschichte und zur Geschichte Nordrhein-Westfalens , Band 65
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Veröffentlicht: 01.06.2003
Seitenzahl: 532
Produkt: Festeinband
ISBN: 978-3-89861-199-2
  • 01199

Stefan Marx

Stefan Marx
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Produktinformationen "Franz Meyers 1908-2002"

Franz Meyers machte im Nachkriegsdeutschland eine steile politische Karriere, die ihn innerhalb nur eines Jahrzehnts von bescheidenen Anfängen in der Mönchengladbacher Kommunalpolitik im Jahre 1948 bis in das Amt des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten im Sommer 1958 führte. Als Innenminister und Ministerpräsident hat er in den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts die politische Entwicklung an Rhein und Ruhr entscheidend beeinflußt. Mit seinem Namen sind die Verstaatlichung der Polizei, die Bemühungen um eine umfassende Verwaltungsreform, der Aufbau der Landeskunstsammlung Nordrhein-Westfalen, die ersten Schritte auf dem Feld des Umweltschutzes und die Gründung neuer Hochschulen in Dortmund und Bochum verbunden. In Erinnerung bleibt er aber auch als erfolgreicher Organisator der CDU-Kampagne für die Bundestagswahl 1957 mit dem legendären Wahlslogan „Keine Experimente“. Nicht zu vergessen ist der überzeugte Föderalist Meyers, der als Regierungschef von Nordrhein-Westfalen wie kaum ein anderer Ministerpräsident für eine klare Aufgabenabgrenzung zwischen dem Bund und den Ländern eintrat. Der Verfasser legt eine umfassende Lebensgeschichte von Franz Meyers auf breiter Quellenlage und mit wissenschaftlichem Anspruch vor.


Düsseldorfer Schriften zur Neueren Landesgeschichte und zur Geschichte Nordrhein-Westfalens , Band 65
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