Perspektiven der räumlichen Steuerung des Einzelhandels

Das Dilemma kommunaler Selbstverwaltung und die Grenzen der Raumordnung

Die Ziele, die mit der räumlichen Steuerung des Einzelhandels verfolgt werden, sind definiert. Doch nicht immer gelingt deren Umsetzung. Martin Heberling sucht nach den Gründen für das Auseinanderfallen von Planungsziel und Wirklichkeit und zeigt mit Hilfe eines spieltheoretischen Modells, dass rational handelnde Kommunen in einer Zwickmühle stecken, was sie dazu zwingt von den eigenen städtebaulichen Zielen abzuweichen.
Auch die Steuerungsmöglichkeiten der Raumordnung sind mit Blick auf das ihr zugrunde liegende Zentrale-Orte-Modell begrenzt: Dort, wo die Siedlungsstrukturen über die Gemeindegrenzen hinweg zusammengewachsen sind und öffentliche Verkehrsinfrastrukturen die Erreichbarkeit nahezu jeden Raumpunkts gewährleisten, existiert keine klare Hierarchie der Orte, die eine Zuordnung von Mensch und Markt ermöglichen – was das Wesen des Zentralen-Orte-Modells ist. Entsprechend ungeeignet ist in solchen Räumen die Anwendung der raumordnerischen Vorgaben, die sich auf dieses Modell berufen.
Trotz dieses Rahmens können Kommunen und Raumordnungsbehörden ihren Beitrag zum Erhalt und zur Weiterentwicklung der zentralen Versorgungsbereiche leisten. Die Instrumente sind da, sie müssen genutzt werden.


Blaue Reihe. Dortmunder Beiträge zur Raumplanung , Band 146
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Veröffentlicht: 08.02.2017
Seitenzahl: 238
Produkt: Broschur
Illustration: Abb.
ISBN: 978-3-8375-1721-7
  • 21721

Klartext

Martin Heberling hat in Dortmund Raumplanung studiert. Sein Berufsleben begann 2008 in Hannover bei der NORD/LB Regionalwirtschaft, wo regionale und kommunale Wirtschafts- und Versorgungsstrukturen untersucht und bewertet sowie Handlungsempfehlungen abgegeben werden. Als sich 2010 die Möglichkeit zur Promotion ergab, wechselte er zurück nach Dortmund. Dort war er am Fachgebiet Raumplanungs- und Umweltrecht sowie am Fachgebiet Volkswirtschaftslehre tätig. Seit 2013 ist er Mitarbeiter des Re

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Die Ziele, die mit der räumlichen Steuerung des Einzelhandels verfolgt werden, sind definiert. Doch nicht immer gelingt deren Umsetzung. Martin Heberling sucht nach den Gründen für das Auseinanderfallen von Planungsziel und Wirklichkeit und zeigt mit Hilfe eines spieltheoretischen Modells, dass rational handelnde Kommunen in einer Zwickmühle stecken, was sie dazu zwingt von den eigenen städtebaulichen Zielen abzuweichen.
Auch die Steuerungsmöglichkeiten der Raumordnung sind mit Blick auf das ihr zugrunde liegende Zentrale-Orte-Modell begrenzt: Dort, wo die Siedlungsstrukturen über die Gemeindegrenzen hinweg zusammengewachsen sind und öffentliche Verkehrsinfrastrukturen die Erreichbarkeit nahezu jeden Raumpunkts gewährleisten, existiert keine klare Hierarchie der Orte, die eine Zuordnung von Mensch und Markt ermöglichen – was das Wesen des Zentralen-Orte-Modells ist. Entsprechend ungeeignet ist in solchen Räumen die Anwendung der raumordnerischen Vorgaben, die sich auf dieses Modell berufen.
Trotz dieses Rahmens können Kommunen und Raumordnungsbehörden ihren Beitrag zum Erhalt und zur Weiterentwicklung der zentralen Versorgungsbereiche leisten. Die Instrumente sind da, sie müssen genutzt werden.


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