Andrea Rüdiger, Sabine Baumgart, Rainer Danielzyk, Hans-Peter Tietz

Daseinsvorsorge in der Raumentwicklung

Sicherung – Steuerung – Vernetzung – Qualitäten

„Gleichwertige Lebensverhältnisse“ sind ein zentrales Leitprinzip der Raumordnung. Es kann als räumliche Dimension des Selbstverständnisses der Bundesrepublik Deutschland als Sozialstaat verstanden werden. Zu den Aufgaben des Sozialstaates gehört es, die sogenannte Daseinsvorsorge sicherzustellen – und zwar grundsätzlich unabhängig von der Lage des jeweiligen Ortes. Die Themen sind breit gefächert, von der Sicherung der Nahversorgung und sozialen Infrastrukturleistungen über die technische Infrastruktur der Verund Entsorgung bis hin zum Hochwasserschutz. Verkehr und Mobilität, aber auch Gesundheitsvorsorge gewinnen in einer alternden Gesellschaft zunehmend an Bedeutung. Inzwischen sind aber weniger die Herausforderungen zu diskutieren, die sich den zahlreichen Akteuren im Rahmen der Sicherung der Daseinsvorsorge stellen. Vielmehr gilt es nun, aktuelle Forschungsergebnisse zu technischen, sozio-ökonomischen und partizipatorischen Problemstellungen zu adaptieren und in die Praxis umzusetzen. Dazu gehört die Weiterentwicklung des methodischen Vorgehens bei der Erfassung und Bewertung von Datengrundlagen und deren Qualitätsstandards für die Unterstützung von politischen Entscheidungen.
Dies gilt auch für interkommunale und regionale Abstimmungen, für die es oftmals neuer Verfahrenswege mit sehr unterschiedlich agierenden Akteuren bedarf. Eine Vielzahl von Autorinnen und Autoren aus unterschiedlichen Disziplinen und Tätigkeitsbereichen tragen mit ihren Beiträgen zu einem Kaleidoskop des hochaktuellen Themas bei.


Blaue Reihe. Dortmunder Beiträge zur Raumplanung , Band 143
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Veröffentlicht: 19.12.2014
Seitenzahl: 338
Produkt: Broschur
Illustration: zahlr. teils farb. Abb.
ISBN: 978-3-8375-1336-3
  • 21336

Marlit Haber

Marlit Haber
„Gleichwertige Lebensverhältnisse“ sind ein zentrales Leitprinzip der Raumordnung. Es kann... mehr
Produktinformationen "Daseinsvorsorge in der Raumentwicklung"

„Gleichwertige Lebensverhältnisse“ sind ein zentrales Leitprinzip der Raumordnung. Es kann als räumliche Dimension des Selbstverständnisses der Bundesrepublik Deutschland als Sozialstaat verstanden werden. Zu den Aufgaben des Sozialstaates gehört es, die sogenannte Daseinsvorsorge sicherzustellen – und zwar grundsätzlich unabhängig von der Lage des jeweiligen Ortes. Die Themen sind breit gefächert, von der Sicherung der Nahversorgung und sozialen Infrastrukturleistungen über die technische Infrastruktur der Verund Entsorgung bis hin zum Hochwasserschutz. Verkehr und Mobilität, aber auch Gesundheitsvorsorge gewinnen in einer alternden Gesellschaft zunehmend an Bedeutung. Inzwischen sind aber weniger die Herausforderungen zu diskutieren, die sich den zahlreichen Akteuren im Rahmen der Sicherung der Daseinsvorsorge stellen. Vielmehr gilt es nun, aktuelle Forschungsergebnisse zu technischen, sozio-ökonomischen und partizipatorischen Problemstellungen zu adaptieren und in die Praxis umzusetzen. Dazu gehört die Weiterentwicklung des methodischen Vorgehens bei der Erfassung und Bewertung von Datengrundlagen und deren Qualitätsstandards für die Unterstützung von politischen Entscheidungen.
Dies gilt auch für interkommunale und regionale Abstimmungen, für die es oftmals neuer Verfahrenswege mit sehr unterschiedlich agierenden Akteuren bedarf. Eine Vielzahl von Autorinnen und Autoren aus unterschiedlichen Disziplinen und Tätigkeitsbereichen tragen mit ihren Beiträgen zu einem Kaleidoskop des hochaktuellen Themas bei.


Blaue Reihe. Dortmunder Beiträge zur Raumplanung , Band 143
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