Umbau schrumpfender Städte

Identifizierung von Spielräumen für Urban Governance in ostdeutschen Mittelstädten

Der Rückgang der Einwohnerzahlen ist seit den 1990er Jahren in den neuen Bundesländern der bedeutendste Faktor der Stadtentwicklung. Der notwendige Umbau der betroffenen Städte stellt Planung, Politik und die BewohnerInnen vor erhebliche Herausforderungen, kann gleichzeitig aber auch innovative Entwicklungen in Gang setzen.
Die Internationale Bauausstellung (IBA) Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010 erprobte von 2002 bis 2010 in 19 sachsen-anhaltinischen Städten Wege zur Qualifizierung dieses Stadtumbaus. Ein Schwerpunkt waren hierbei die Stärkung der Kommunikation im Stadtumbau und die Einbeziehung unterschiedlicher AkteurInnen der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft. Diese Ausrichtung fußte auf der Annahme, dass es unter Schrumpfungsbedingungen zu veränderten Formen der Zusammenarbeit kommt und kommen muss. Ein Grund hierfür sind veränderte Anreize für eine Beteiligung am Stadtumbau. Diese Arbeit untersucht den Umbau der beiden IBA-Städte Bernburg und Weißenfels. Für beide Städte wird herausgearbeitet, wie der Planungsprozess im Kontext der IBA verlief, welche Akteure daran beteiligt waren und wie diese miteinander kommunizierten. Die aus der Analyse abgeleiteten Governance-Muster werden mit Stadtentwicklungsprozessen vor der IBA verglichen.
Abschließend wird die Frage beantwortet, was andere ostdeutsche Mittelstädte von den Beispielen Bernburg und Weißenfels lernen können.


Dortmunder Beiträge zur Raumplanung: Blaue Reihe , Band 141
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Veröffentlicht: 22.03.2013
Seitenzahl: 200
Produkt: Broschur
ISBN: 978-3-8375-0803-1
  • 20803

Anna Juliane Heinrich

Anna Juliane Heinrich hat von 2005 bis 2011 an der TU Dortmund Raumplanung studiert. Seit September 2011 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Städtebau und Siedlungswesen am Institut für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören Bildungslandschaften und Jugendpartizipation.

Anna Juliane Heinrich
Der Rückgang der Einwohnerzahlen ist seit den 1990er Jahren in den neuen Bundesländern der... mehr
Produktinformationen "Umbau schrumpfender Städte"

Der Rückgang der Einwohnerzahlen ist seit den 1990er Jahren in den neuen Bundesländern der bedeutendste Faktor der Stadtentwicklung. Der notwendige Umbau der betroffenen Städte stellt Planung, Politik und die BewohnerInnen vor erhebliche Herausforderungen, kann gleichzeitig aber auch innovative Entwicklungen in Gang setzen.
Die Internationale Bauausstellung (IBA) Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010 erprobte von 2002 bis 2010 in 19 sachsen-anhaltinischen Städten Wege zur Qualifizierung dieses Stadtumbaus. Ein Schwerpunkt waren hierbei die Stärkung der Kommunikation im Stadtumbau und die Einbeziehung unterschiedlicher AkteurInnen der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft. Diese Ausrichtung fußte auf der Annahme, dass es unter Schrumpfungsbedingungen zu veränderten Formen der Zusammenarbeit kommt und kommen muss. Ein Grund hierfür sind veränderte Anreize für eine Beteiligung am Stadtumbau. Diese Arbeit untersucht den Umbau der beiden IBA-Städte Bernburg und Weißenfels. Für beide Städte wird herausgearbeitet, wie der Planungsprozess im Kontext der IBA verlief, welche Akteure daran beteiligt waren und wie diese miteinander kommunizierten. Die aus der Analyse abgeleiteten Governance-Muster werden mit Stadtentwicklungsprozessen vor der IBA verglichen.
Abschließend wird die Frage beantwortet, was andere ostdeutsche Mittelstädte von den Beispielen Bernburg und Weißenfels lernen können.


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