Rheinische Wehemütter

200 Jahre Hebammenausbildung - Professionalisierung, Disziplinierung

Im Jahre 1809 wurde im ehemaligen Hospital Ipperwald in Köln eine Hebammenschule mit angeschlossener Entbindungsanstalt gegründet, in der Hebammen aus dem gesamten Rheinland ausgebildet wurden. Seit 1874 in alleiniger Trägerschaft der rheinischen Provinzialverwaltung wurde sie in ihrer charakteristischen Verbindung von professionellem Ausbildungsinstitut für Hebammen und einer Entbindungsklinik, welche vorzugsweise Schwangere und Wöchnerinnen aus den unteren sozialen Schichten aufnahm, eine der größten Einrichtungen ihrer Art in Deutschland. Ihr kam damit im Rahmen der Gesundheitsfürsorge bis zur Aufhebung im Jahre 1924 eine hohe Bedeutung zu. Die zentrale Hebammenausbildung wird seitdem in der 1904 gegründeten Hebammenlehranstalt in (Wuppertal-)Elberfeld, den heutigen St. Antonius-Kliniken, bis in die Gegenwart fortgeführt. Der vorliegende Begleitband zur Wanderausstellung „Rheinische Wehemütter. 200 Jahre Hebammenausbildung-Professionalisierung-Disziplinierung“ bietet in einem ersten Teil einen Querschnitt durch die Geschichte der Hebammenausbildung im Rheinland, während im zweiten Teil die Geschichte der von 1809 bis 1924 bestehenden Hebammenlehranstalt in Köln umfassend aufgearbeitet wird.

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Veröffentlicht: 11.05.2009
Seitenzahl: 188
Produkt: Festeinband
Illustration: zahlr. farb. Abb., inkl. DVD
ISBN: 978-3-8375-0198-8
  • 20198

Landschaftsverband Rheinland

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Im Jahre 1809 wurde im ehemaligen Hospital Ipperwald in Köln eine Hebammenschule mit... mehr
Produktinformationen "Rheinische Wehemütter"

Im Jahre 1809 wurde im ehemaligen Hospital Ipperwald in Köln eine Hebammenschule mit angeschlossener Entbindungsanstalt gegründet, in der Hebammen aus dem gesamten Rheinland ausgebildet wurden. Seit 1874 in alleiniger Trägerschaft der rheinischen Provinzialverwaltung wurde sie in ihrer charakteristischen Verbindung von professionellem Ausbildungsinstitut für Hebammen und einer Entbindungsklinik, welche vorzugsweise Schwangere und Wöchnerinnen aus den unteren sozialen Schichten aufnahm, eine der größten Einrichtungen ihrer Art in Deutschland. Ihr kam damit im Rahmen der Gesundheitsfürsorge bis zur Aufhebung im Jahre 1924 eine hohe Bedeutung zu. Die zentrale Hebammenausbildung wird seitdem in der 1904 gegründeten Hebammenlehranstalt in (Wuppertal-)Elberfeld, den heutigen St. Antonius-Kliniken, bis in die Gegenwart fortgeführt. Der vorliegende Begleitband zur Wanderausstellung „Rheinische Wehemütter. 200 Jahre Hebammenausbildung-Professionalisierung-Disziplinierung“ bietet in einem ersten Teil einen Querschnitt durch die Geschichte der Hebammenausbildung im Rheinland, während im zweiten Teil die Geschichte der von 1809 bis 1924 bestehenden Hebammenlehranstalt in Köln umfassend aufgearbeitet wird.

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