Kulturkritik und Naturverbundenheit im Werk von Meinrad Inglin

Von der antimodernen Verweigerung zur konstruktiven Kulturkritik

Das Werk des schweizerischen Schriftstellers Meinrad Inglin (1893–1971) wurde bislang nur in den literaturgeschichtlichen Grenzen seines schweizerischen Heimatlandes untersucht. Eva C. Wiegmann-Schubert hingegen stellt sein Schaffen in den Kontext eines europäischen Krisenbewusstseins und berücksichtigt in der Untersuchung der Entwicklungslinien innerhalb des Gesamtwerks nicht nur biographische und poetologische, sondern auch soziokulturelle und philosophische Hintergründe. In der Analyse der künstlerischen Reaktion Inglins auf epochale Phänomene, wie den Umbruch zur Moderne, den Weltkriegsschock und die ökologischen Folgen kapitalistischer Wachstumswut, wird dabei eine entscheidende Wende erkennbar, die etwa um 1930 zu lokalisieren ist. Diese markiert einen Umbruch von einem radikal antimodernen und zivilisationsfeindlichen Eskapismus zu einem Versuch einer konstruktiven Kulturkritik. Dieser Umbruch ist zukunftsweisend und weist weit über jede nationale Beschränkung hinaus.


Düsseldorfer Schriften zur Literatur- und Kulturwissenschaft , Band 12
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Veröffentlicht: 06.03.2012
Seitenzahl: 402
Produkt: Broschur
ISBN: 978-3-8375-0641-9
  • 20641

Eva C. Wiegmann-Schubert

Eva C. Wiegmann-Schubert
Das Werk des schweizerischen Schriftstellers Meinrad Inglin (1893–1971) wurde bislang nur... mehr
Produktinformationen "Kulturkritik und Naturverbundenheit im Werk von Meinrad Inglin"

Das Werk des schweizerischen Schriftstellers Meinrad Inglin (1893–1971) wurde bislang nur in den literaturgeschichtlichen Grenzen seines schweizerischen Heimatlandes untersucht. Eva C. Wiegmann-Schubert hingegen stellt sein Schaffen in den Kontext eines europäischen Krisenbewusstseins und berücksichtigt in der Untersuchung der Entwicklungslinien innerhalb des Gesamtwerks nicht nur biographische und poetologische, sondern auch soziokulturelle und philosophische Hintergründe. In der Analyse der künstlerischen Reaktion Inglins auf epochale Phänomene, wie den Umbruch zur Moderne, den Weltkriegsschock und die ökologischen Folgen kapitalistischer Wachstumswut, wird dabei eine entscheidende Wende erkennbar, die etwa um 1930 zu lokalisieren ist. Diese markiert einen Umbruch von einem radikal antimodernen und zivilisationsfeindlichen Eskapismus zu einem Versuch einer konstruktiven Kulturkritik. Dieser Umbruch ist zukunftsweisend und weist weit über jede nationale Beschränkung hinaus.


Düsseldorfer Schriften zur Literatur- und Kulturwissenschaft , Band 12
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