"Dennoch glaube ich an den messianischen Geist"

Kurt Hiller (1885–1972). Aspekte einer deutsch-jüdischen Identität

Kurt Hiller gilt als Exzentriker der deutschen Literaturgeschichte. Er war leidenschaftlicher Essayist und ambitionierter Publizist. Ausgestattet mit einem messianischen Sendungsbewusstsein, entwickelte und verfocht er seine Idee einer Logokratie: die Utopie einer geistgeführten Gesellschaft.

Die Studie widmet sich in biografischer Perspektive Kurt Hillers Lebensarbeit. Seine „gegen die Zeit“ geschriebenen Texte werden im sozialen Kontext analysiert. Besonderes Augenmerk wird dabei der Frage gewidmet, wie sich Hillers jüdische Herkunft auch in seinem Denken gezeigt hat – obwohl er sich öffentlich von ihr distanzierte und seinen Agnostizismus betonte.

Vor dem Hintergrund der historisch-sozialen Situation erwiesen sich die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Kurt Hiller als zunehmend schwieriger. Doch allen Widrigkeiten zum Trotz hielt Hiller einen beharrlichen Patriotismus aufrecht. Die Studie konfrontiert seine erinnerten positiven Wahrnehmungen einerseits mit verfügbaren Diagnosen zum Phänomen des Erinnerns. Andererseits werden sie der gesellschaftlichen Realität der Zeit gegenübergestellt.


Düsseldorfer Schriften zur Literatur- und Kulturwissenschaft , Band 11
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Veröffentlicht: 28.12.11
Seitenzahl: 374
Produkt: Broschur
ISBN: 978-3-8375-0531-3
  • 20531

Brigitte Laube

Brigitte Laube
Kurt Hiller gilt als Exzentriker der deutschen Literaturgeschichte. Er war... mehr
Produktinformationen ""Dennoch glaube ich an den messianischen Geist""

Kurt Hiller gilt als Exzentriker der deutschen Literaturgeschichte. Er war leidenschaftlicher Essayist und ambitionierter Publizist. Ausgestattet mit einem messianischen Sendungsbewusstsein, entwickelte und verfocht er seine Idee einer Logokratie: die Utopie einer geistgeführten Gesellschaft.

Die Studie widmet sich in biografischer Perspektive Kurt Hillers Lebensarbeit. Seine „gegen die Zeit“ geschriebenen Texte werden im sozialen Kontext analysiert. Besonderes Augenmerk wird dabei der Frage gewidmet, wie sich Hillers jüdische Herkunft auch in seinem Denken gezeigt hat – obwohl er sich öffentlich von ihr distanzierte und seinen Agnostizismus betonte.

Vor dem Hintergrund der historisch-sozialen Situation erwiesen sich die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Kurt Hiller als zunehmend schwieriger. Doch allen Widrigkeiten zum Trotz hielt Hiller einen beharrlichen Patriotismus aufrecht. Die Studie konfrontiert seine erinnerten positiven Wahrnehmungen einerseits mit verfügbaren Diagnosen zum Phänomen des Erinnerns. Andererseits werden sie der gesellschaftlichen Realität der Zeit gegenübergestellt.


Düsseldorfer Schriften zur Literatur- und Kulturwissenschaft , Band 11
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