Gertrude Cepl-Kaufmann, Jasmin Grande

Schreibwelten – Erschriebene Welten

Zum 50. Geburtstag der Gruppe 61

1961: In Berlin beginnt der Mauerbau, in ganz Deutschland wird die „Pille“ käuflich und in Dortmund? In Dortmund bricht eine Gruppe auf, den Literaturbegriff zu verändern. Die Mitglieder nennen sich die Dortmunder Gruppe 61 und kommen aus dem ganzen Land in diese Stadt. Sie sind Arbeiter, Bergmänner, Angestellte, sie sind schreibende Menschen, die den Gegenstand ihres Alltags, die Arbeit, literarisch erfassen wollen. Ein Skandal, der der Öffentlichkeit nicht lange verborgen blieb und für umfangreiche Diskussionen in allen Medien sorgte: Was ist das eigentlich – Literatur? Und wer macht Literatur?
Die Dortmunder Gruppe 61 hat in den 1960er Jahren den Literaturbegriff verändert, er sollte nicht mehr Ausdruck einer intellektuellen Elite sein, sondern Ausdruck von Menschlichkeit, Solidarität und Gegenwart. Heute ist die Gruppe fast vergessen. Zum Anlass des 50. Geburtstags der Dortmunder Gruppe 61 erinnert das Publikations- und Ausstellungsprojekt an die wichtige Bewegung und stellt die Frage neu: Was ist das eigentlich – Literatur?


Schriften des Fritz-Hüser-Instituts für Literatur und Kultur der Arbeitswelt , Band 22
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Veröffentlicht: 16.02.11
Seitenzahl: 416
Produkt: Broschur
Illustration: zahlr. teils farb. Abb.
ISBN: 978-3-8375-0487-3
  • 20487

Fritz-Hüser-Institut

Gertrude Cepl-Kaufmann, geboren 1942 in Grevenbroich, hat Germanistik, Geschichte, Pädagogik und Volkskunde an der Universität Bonn studiert und war danach an der Universität Düsseldorf als Akademische Rätin/Oberrätin tätig. Dort wurde sie 1972 promoviert und 1997 habilitiert. Seit 2002 ist sie ebenda apl. Professorin. Schwerpunkte ihrer Forschung sind die Literatur vom Naturalismus bis zur Gegenwart, Probleme der Literatursoziologie sowie Aspekte regionalhistorischer, interdisziplinärer u

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Produktinformationen "Schreibwelten – Erschriebene Welten"

1961: In Berlin beginnt der Mauerbau, in ganz Deutschland wird die „Pille“ käuflich und in Dortmund? In Dortmund bricht eine Gruppe auf, den Literaturbegriff zu verändern. Die Mitglieder nennen sich die Dortmunder Gruppe 61 und kommen aus dem ganzen Land in diese Stadt. Sie sind Arbeiter, Bergmänner, Angestellte, sie sind schreibende Menschen, die den Gegenstand ihres Alltags, die Arbeit, literarisch erfassen wollen. Ein Skandal, der der Öffentlichkeit nicht lange verborgen blieb und für umfangreiche Diskussionen in allen Medien sorgte: Was ist das eigentlich – Literatur? Und wer macht Literatur?
Die Dortmunder Gruppe 61 hat in den 1960er Jahren den Literaturbegriff verändert, er sollte nicht mehr Ausdruck einer intellektuellen Elite sein, sondern Ausdruck von Menschlichkeit, Solidarität und Gegenwart. Heute ist die Gruppe fast vergessen. Zum Anlass des 50. Geburtstags der Dortmunder Gruppe 61 erinnert das Publikations- und Ausstellungsprojekt an die wichtige Bewegung und stellt die Frage neu: Was ist das eigentlich – Literatur?


Schriften des Fritz-Hüser-Instituts für Literatur und Kultur der Arbeitswelt , Band 22
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