Hexenverfolgung und Kriminalität

Jülich-Kleve-Berg in der Frühen Neuzeit

Hexenverfolgung und Kriminalität scheinen auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun zu haben. Doch wurde das Hexereidelikt, genau wie alle anderen Verbrechen, vor weltlichen Gerichten verfolgt und gestraft. Dies galt lange Zeit auch für religiöse Abweichungen wie die Hinwendung zum Protestantismus, besonders zum Täufertum. Die Erforschung der Hexenverfolgung wurde daher in diese Kontexte eingebettet. Jülich-Kleve-Berg galt nicht als ein Zentrum der Verfolgungen. Warum lassen diese sich dennoch über einen jahrhundertelangen Zeitraum nachweisen? Fanden sie eher in Städten statt wie Düsseldorf, Wesel oder Düren? Oder waren sie eher in rein ländlichen Gebieten wie der Eifel oder der Jülicher Börde zu verorten? Wer waren die Träger der Verfolgungen, und wer waren die Opfer? Diese Fragen sollen unter Anwendung eines landesgeschichtlichen Untersuchungsansatzes beantwortet werden.

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Veröffentlicht: 04.12.2017
Seitenzahl: 452
Produkt: Broschur
ISBN: 978-3-8375-1881-8
  • 21881

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Dr. Erika Münster-Schröer, geb. 1955, ist Historikerin und Germanistin und befasst sich seit vielen Jahren mit dem Thema „Hexenverfolgung“. Nachdem sie bereits zahlreiche Aufsätze dazu veröffentlicht hat, wird in dem vorliegenden Band erstmals das gesamte Gebiet der ehemaligen vereinigten Herzogtümer Jülich-Kleve-Berg, das heute Teile des Rhein- und Maaslands, des Bergischen Lands und des Ruhrgebiets umfasst, über einen Zeitraum von mehr als 200 Jahren untersucht. Erika Münster-Schröer ist

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Produktinformationen "Hexenverfolgung und Kriminalität"

Hexenverfolgung und Kriminalität scheinen auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun zu haben. Doch wurde das Hexereidelikt, genau wie alle anderen Verbrechen, vor weltlichen Gerichten verfolgt und gestraft. Dies galt lange Zeit auch für religiöse Abweichungen wie die Hinwendung zum Protestantismus, besonders zum Täufertum. Die Erforschung der Hexenverfolgung wurde daher in diese Kontexte eingebettet. Jülich-Kleve-Berg galt nicht als ein Zentrum der Verfolgungen. Warum lassen diese sich dennoch über einen jahrhundertelangen Zeitraum nachweisen? Fanden sie eher in Städten statt wie Düsseldorf, Wesel oder Düren? Oder waren sie eher in rein ländlichen Gebieten wie der Eifel oder der Jülicher Börde zu verorten? Wer waren die Träger der Verfolgungen, und wer waren die Opfer? Diese Fragen sollen unter Anwendung eines landesgeschichtlichen Untersuchungsansatzes beantwortet werden.

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