Die Kabinettskassenrechnungen der Kurfürstin Anna Maria Luisa von der Pfalz (1667–1743)

Die Kabinettskassenrechnungen der Kurfürstin Anna Maria Luisa von der Pfalz (1667–1743)

3 Bände

Anna Maria Luisa de Medici verstarb am 18. Februar 1743 in ihrer Heimatstadt Florenz. Mit ihr erlosch auch das Haus der Medici. Sie, die etwas mehr als ein Vierteljahrhundert am Rhein, genauer gesagt, in
Düsseldorf residierte, war eine Kunstkennerin und -förderin von hohen Graden. Zusammen mit ihrem Ehemann Johann Wilhelm, Kurfürst von der Pfalz und Herzog zu Jülich-Berg, steht sie für eine Blüte der Künste am Rhein, die in dieser Qualität und Strahlkraft nie mehr erreicht werden sollte. Beide standen einem glänzenden Hof in einer dafür etwas zu kleinen Stadt vor, waren Landesherr und Landesmutter in allen Facetten.
Eine zentrale Quelle jedoch hat sich im Staatsarchiv Florenz erhalten – es sind die in diesen drei Bänden erschlossenen Kabinettskassenrechnungen der Kurfürstin, in denen sich all jene Aktivitäten Anna Maria Luisas widerspiegeln, die aus ihrer Privatschatulle finanziert wurden. Kunstankauf und -transport, Schmuck- und Kleiderbestellungen, Patenschaften, fromme Stiftungen, höfische Zerstreuung, innerfamiliäre Geschenke und viele weitere Ausgaben sind hier in großer Dichte dokumentiert.
Es handelt sich um eine seltene, ja, fast einzigartige Quelle, die von interessierten Historikern, Kunsthistorikern und überhaupt Kulturwissenschaftlern bis jetzt nur unzureichend genutzt werden konnte.
Zugleich Veröffentlichungen aus dem Stadtarchiv Düsseldorf, Band 22.


Quellen und Forschungen zur Geschichte des Niederrheins , Band 12
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Veröffentlicht: 20.11.2015
Seitenzahl: 1524
Produkt: Festeinband
ISBN: 978-3-8375-1578-7
  • 21578

Jürgen Rainer Wolf

Jürgen Rainer Wolf
Anna Maria Luisa de Medici verstarb am 18. Februar 1743 in ihrer Heimatstadt Florenz. Mit... mehr
Produktinformationen "Die Kabinettskassenrechnungen der Kurfürstin Anna Maria Luisa von der Pfalz (1667–1743)"

Anna Maria Luisa de Medici verstarb am 18. Februar 1743 in ihrer Heimatstadt Florenz. Mit ihr erlosch auch das Haus der Medici. Sie, die etwas mehr als ein Vierteljahrhundert am Rhein, genauer gesagt, in
Düsseldorf residierte, war eine Kunstkennerin und -förderin von hohen Graden. Zusammen mit ihrem Ehemann Johann Wilhelm, Kurfürst von der Pfalz und Herzog zu Jülich-Berg, steht sie für eine Blüte der Künste am Rhein, die in dieser Qualität und Strahlkraft nie mehr erreicht werden sollte. Beide standen einem glänzenden Hof in einer dafür etwas zu kleinen Stadt vor, waren Landesherr und Landesmutter in allen Facetten.
Eine zentrale Quelle jedoch hat sich im Staatsarchiv Florenz erhalten – es sind die in diesen drei Bänden erschlossenen Kabinettskassenrechnungen der Kurfürstin, in denen sich all jene Aktivitäten Anna Maria Luisas widerspiegeln, die aus ihrer Privatschatulle finanziert wurden. Kunstankauf und -transport, Schmuck- und Kleiderbestellungen, Patenschaften, fromme Stiftungen, höfische Zerstreuung, innerfamiliäre Geschenke und viele weitere Ausgaben sind hier in großer Dichte dokumentiert.
Es handelt sich um eine seltene, ja, fast einzigartige Quelle, die von interessierten Historikern, Kunsthistorikern und überhaupt Kulturwissenschaftlern bis jetzt nur unzureichend genutzt werden konnte.
Zugleich Veröffentlichungen aus dem Stadtarchiv Düsseldorf, Band 22.


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