Schranken der Natur

Umwelt, Gesellschaft, Experimente 1750 bis heute

Das Verhältnis von Menschen, Umwelt und Natur ist kompliziert, widersprüchlich – und faszinierend. Es betrifft nahezu alle Bereiche unseres Lebens und lässt sich nicht auf eindeutige Darstellungen reduzieren. Diese sind allerdings verbreitet und neigen dazu, bedrohliche Entwicklungen zu betonen, die seit der Industrialisierung fraglos zunahmen. Doch die Fixierung darauf ergibt ein zu einfaches Bild. Denn in den vergangenen 250 Jahren gab es auch zahlreiche Versuche, auf diese Entwicklungen zu reagieren und Lösungen zu finden, oftmals mit bemerkenswerten Erfolgen.
Davon berichtet das Buch. Es bietet einen umfassenden Überblick über das Verhältnis von Menschen, Natur und Umwelt im Industriezeitalter, der in dieser Breite für Deutschland - und auch international – erstmalig vorliegt. Zusätzlich nimmt die Darstellung eine ungewöhnliche Perspektive an, denn sie betrachtet Natur und Umwelt als Akteure. Diese sind nicht nur wehrlose Opfer menschlicher Eingriffe. Sie können vielmehr auch agieren und setzen nicht zuletzt Schranken für unser Handeln. Bis zur Industrialisierung waren diese Schranken nahezu überall spürbar. Seitdem fanden zahllose Bemühungen statt, sie zu verschieben und verstärkt die Möglichkeiten zu nutzen, die Natur und Umwelt ebenfalls bieten.
Das Ergebnis ist die Welt, in der wir heute leben. Sie bietet Chancen, die noch vor wenigen Jahrzehnten undenkbar erschienen. Doch sie kennt auch Entwicklungen, deren Folgen wir noch nicht überblicken. Der historische Blick schärft das Verständnis für diese Entwicklungen. Er bietet allerdings keine einfachen und eindeutigen Erklärungen. Dazu ist unser Verhältnis zu Natur und Umwelt zu komplex, zu offen und zu spannend.

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Veröffentlicht: 16.05.2014
Seitenzahl: 450
Produkt: Broschur
ISBN: 978-3-8375-1006-5
  • 21006

Franz-Josef Brüggemeier

Franz-Josef Brüggemeier
Das Verhältnis von Menschen, Umwelt und Natur ist kompliziert, widersprüchlich – und... mehr
Produktinformationen "Schranken der Natur"

Das Verhältnis von Menschen, Umwelt und Natur ist kompliziert, widersprüchlich – und faszinierend. Es betrifft nahezu alle Bereiche unseres Lebens und lässt sich nicht auf eindeutige Darstellungen reduzieren. Diese sind allerdings verbreitet und neigen dazu, bedrohliche Entwicklungen zu betonen, die seit der Industrialisierung fraglos zunahmen. Doch die Fixierung darauf ergibt ein zu einfaches Bild. Denn in den vergangenen 250 Jahren gab es auch zahlreiche Versuche, auf diese Entwicklungen zu reagieren und Lösungen zu finden, oftmals mit bemerkenswerten Erfolgen.
Davon berichtet das Buch. Es bietet einen umfassenden Überblick über das Verhältnis von Menschen, Natur und Umwelt im Industriezeitalter, der in dieser Breite für Deutschland - und auch international – erstmalig vorliegt. Zusätzlich nimmt die Darstellung eine ungewöhnliche Perspektive an, denn sie betrachtet Natur und Umwelt als Akteure. Diese sind nicht nur wehrlose Opfer menschlicher Eingriffe. Sie können vielmehr auch agieren und setzen nicht zuletzt Schranken für unser Handeln. Bis zur Industrialisierung waren diese Schranken nahezu überall spürbar. Seitdem fanden zahllose Bemühungen statt, sie zu verschieben und verstärkt die Möglichkeiten zu nutzen, die Natur und Umwelt ebenfalls bieten.
Das Ergebnis ist die Welt, in der wir heute leben. Sie bietet Chancen, die noch vor wenigen Jahrzehnten undenkbar erschienen. Doch sie kennt auch Entwicklungen, deren Folgen wir noch nicht überblicken. Der historische Blick schärft das Verständnis für diese Entwicklungen. Er bietet allerdings keine einfachen und eindeutigen Erklärungen. Dazu ist unser Verhältnis zu Natur und Umwelt zu komplex, zu offen und zu spannend.

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