Kohle für Stalin und Hitler

Arbeiten und Leben im Donbass 1929 bis 1953

Als wichtigstes Steinkohlenrevier der Sowjetunion spielte das in der Ostukraine gelegene Donezbecken sowohl für die stalinistische Industrialisierung der 1930er Jahre als auch für die Ausbeutungspolitik der deutschen Besatzer während des Zweiten Weltkrieges als auch für den wirtschaftlichen Wiederaufbau des Sowjetstaates nach Kriegsende eine zentrale Rolle. Für die Bevölkerung der Region verband sich dies mit spezifischen Zwangsarbeits-, Gewalt-, Terror- und Hungererfahrungen, die trotz wechselnder Herrschaftsverhältnisse neben Bruchstellen auch überraschende Kontinuitäten aufwiesen. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Frage, wie sich diese Erfahrungen auf die Ausbildung von Loyalitäten gegenüber den jeweiligen Machthabern auswirkten. Die Untersuchung verknüpft dabei die bisher zumeist getrennt behandelten Felder der Stalinismus und Besatzungsforschung durch einen erfahrungsgeschichtlichen Ansatz, der es ermöglicht, unter einer neuen Perspektive Fragen des Diktaturvergleichs aufzugreifen.

Für "Kohle für Stalin und Hitler" erhielt die Autorin den René-Kuczynski-Preis 2011.


Veröffentlichungen des Instituts für soziale Bewegungen, Schriftenreihe C: Arbeitseinsatz und Zwangsarbeit im Bergbau , Band 8
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Veröffentlicht: 15.10.10
Seitenzahl: 470
Produkt: Festeinband
Illustration: Abb.
ISBN: 978-3-8375-0019-6
  • 20019

Tanja Penter

Tanja Penter
Als wichtigstes Steinkohlenrevier der Sowjetunion spielte das in der Ostukraine gelegene... mehr
Produktinformationen "Kohle für Stalin und Hitler"

Als wichtigstes Steinkohlenrevier der Sowjetunion spielte das in der Ostukraine gelegene Donezbecken sowohl für die stalinistische Industrialisierung der 1930er Jahre als auch für die Ausbeutungspolitik der deutschen Besatzer während des Zweiten Weltkrieges als auch für den wirtschaftlichen Wiederaufbau des Sowjetstaates nach Kriegsende eine zentrale Rolle. Für die Bevölkerung der Region verband sich dies mit spezifischen Zwangsarbeits-, Gewalt-, Terror- und Hungererfahrungen, die trotz wechselnder Herrschaftsverhältnisse neben Bruchstellen auch überraschende Kontinuitäten aufwiesen. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Frage, wie sich diese Erfahrungen auf die Ausbildung von Loyalitäten gegenüber den jeweiligen Machthabern auswirkten. Die Untersuchung verknüpft dabei die bisher zumeist getrennt behandelten Felder der Stalinismus und Besatzungsforschung durch einen erfahrungsgeschichtlichen Ansatz, der es ermöglicht, unter einer neuen Perspektive Fragen des Diktaturvergleichs aufzugreifen.

Für "Kohle für Stalin und Hitler" erhielt die Autorin den René-Kuczynski-Preis 2011.


Veröffentlichungen des Instituts für soziale Bewegungen, Schriftenreihe C: Arbeitseinsatz und Zwangsarbeit im Bergbau , Band 8
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