Antisemitismus und Philosemitismus in Japan

Aktuelle Debatten zum Antisemitismus und Philosemitismus befassen sich nur selten mit Vorkommnissen im asiatischen Raum und Japan wird häufig nur im Kontext des Zweiten Weltkrieges als Bündnispartner des nationalsozialistischen Deutschlands oder in seiner Funktion als vorübergehendes jüdisches Exilland erwähnt. Jedoch bleiben dadurch Besonderheiten bei der Interpretation antisemitischer Propaganda sowie deren langfristiger Einfluss auf aktuelle Ereignisse und den gegenwärtigen Umgang mit Juden weitestgehend unberücksichtigt.
Diese Lücke in der Forschung versucht die Autorin zu schließen. Sie erörtert sowohl die historischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen für die Entstehung antisemitischer und philosemitischer Strömungen in Japan als auch ihre spezifischen Strukturen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der detaillierten Analyse von Phänomenen der jüngsten Vergangenheit, die vom Beginn der Anne-Frank-Rezeption in der Nachkriegszeit, über Opferdiskurse und religiös motivierte Sympathiebekundungen bis hin zu Fällen von Holocaust-Leugnung, der Kolportage von Verschwörungstheorien über das Internet und antisemitischen Traktaten mit Verkaufszahlen in Millionenhöhe reichen.


Antisemitismus. Geschichte und Strukturen, Band 6
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Veröffentlicht: 09.02.11
Seitenzahl: 328
Produkt: Broschur
Illustration: Abb.
ISBN: 978-3-8375-0499-6
  • 20499

Miriam Bistrovic

Miriam Bistrovic
Aktuelle Debatten zum Antisemitismus und Philosemitismus befassen sich nur selten mit... mehr
Produktinformationen "Antisemitismus und Philosemitismus in Japan"

Aktuelle Debatten zum Antisemitismus und Philosemitismus befassen sich nur selten mit Vorkommnissen im asiatischen Raum und Japan wird häufig nur im Kontext des Zweiten Weltkrieges als Bündnispartner des nationalsozialistischen Deutschlands oder in seiner Funktion als vorübergehendes jüdisches Exilland erwähnt. Jedoch bleiben dadurch Besonderheiten bei der Interpretation antisemitischer Propaganda sowie deren langfristiger Einfluss auf aktuelle Ereignisse und den gegenwärtigen Umgang mit Juden weitestgehend unberücksichtigt.
Diese Lücke in der Forschung versucht die Autorin zu schließen. Sie erörtert sowohl die historischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen für die Entstehung antisemitischer und philosemitischer Strömungen in Japan als auch ihre spezifischen Strukturen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der detaillierten Analyse von Phänomenen der jüngsten Vergangenheit, die vom Beginn der Anne-Frank-Rezeption in der Nachkriegszeit, über Opferdiskurse und religiös motivierte Sympathiebekundungen bis hin zu Fällen von Holocaust-Leugnung, der Kolportage von Verschwörungstheorien über das Internet und antisemitischen Traktaten mit Verkaufszahlen in Millionenhöhe reichen.


Antisemitismus. Geschichte und Strukturen, Band 6
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