Zwangsarbeit in Dortmund 1939–1945

Zwangsarbeit in Dortmund 1939–1945

Eine topographische Bestandsaufnahme

Zwangsarbeit war im nationalsozialistischen Deutschland während des Krieges ein Alltagsphänomen. Es war das große überall öffentlich sichtbare Verbrechen. Schätzungen des Dortmunder Stadtarchivs zufolge waren während des Krieges bis zu 80.000 ausländische Zwangsarbeiter in der Stadt Dortmund eingesetzt. Kaum ein Betrieb, inklusive der Stadt selbst, beschäftigte keine Zwangsarbeiter. Mit fortlaufender Kriegsdauer stiegen auch die lokalen Zahlen immer stärker an. Waren im Mai 1943 noch insgesamt 30.703 ausländische Arbeitskräfte im Einsatz in Dortmund, so stieg diese Zahl auf 43.310 im Januar 1945. Seit einigen Jahren arbeitet ein Team im Stadtarchiv Dortmund an einer topographischen Verortung der Zwangsarbeit in Dortmund. Dazu wurden Quellen ausgewertet und mit Hilfe von historischem Kartenmaterial und alliierten Luftbildern ein Plan Dortmunds erstellt, der die Übernachtungsstellen und Arbeitseinsatzorte der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in Dortmund während des Krieges lokalisiert. Zugleich werden in dieser Publikation die einzelnen Orte und die dazugehörige historische Überlieferung vorgestellt.

29,95 € *

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Dieser Artikel erscheint am 1. Dezember 2017

Veröffentlicht: 01.12.2017
Seitenzahl: 300
Produkt: Festeinband
Illustration: Abb.
ISBN: 978-3-8375-1443-8
  • 21443

Stadtarchiv Dortmund

 Stadtarchiv Dortmund
Zwangsarbeit war im nationalsozialistischen Deutschland während des Krieges ein... mehr
Produktinformationen "Zwangsarbeit in Dortmund 1939–1945"

Zwangsarbeit war im nationalsozialistischen Deutschland während des Krieges ein Alltagsphänomen. Es war das große überall öffentlich sichtbare Verbrechen. Schätzungen des Dortmunder Stadtarchivs zufolge waren während des Krieges bis zu 80.000 ausländische Zwangsarbeiter in der Stadt Dortmund eingesetzt. Kaum ein Betrieb, inklusive der Stadt selbst, beschäftigte keine Zwangsarbeiter. Mit fortlaufender Kriegsdauer stiegen auch die lokalen Zahlen immer stärker an. Waren im Mai 1943 noch insgesamt 30.703 ausländische Arbeitskräfte im Einsatz in Dortmund, so stieg diese Zahl auf 43.310 im Januar 1945. Seit einigen Jahren arbeitet ein Team im Stadtarchiv Dortmund an einer topographischen Verortung der Zwangsarbeit in Dortmund. Dazu wurden Quellen ausgewertet und mit Hilfe von historischem Kartenmaterial und alliierten Luftbildern ein Plan Dortmunds erstellt, der die Übernachtungsstellen und Arbeitseinsatzorte der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in Dortmund während des Krieges lokalisiert. Zugleich werden in dieser Publikation die einzelnen Orte und die dazugehörige historische Überlieferung vorgestellt.

Weiterführende Links zu "Zwangsarbeit in Dortmund 1939–1945"
Stolpersteine Stolpersteine
39,95 € *
Kirchenschätze Kirchenschätze
19,95 € *
Kampfzeiten Kampfzeiten
3,95 € *
Nach Westen Nach Westen
6,95 € *
NEU
Hagener Stücke Hagener Stücke
24,95 € *
Richard Krauss Richard Krauss
29,95 € *
Erlebnis Rhein Erlebnis Rhein
29,95 € *
Und selbst? Und selbst?
7,95 € *
Vagabunden Vagabunden
34,95 € *
Zuletzt angesehen