Geraubte Jahre

Porträts aus der Zwangsarbeit

Die Porträts und Gruppenbilder in diesem Buch zeigen Kriegsgefangene und Zwangsarbeiterinnen, die während des Zweiten Weltkriegs in Rietberg durch das Atelier Kuper und Nachfolger fotografiert wurden. Auf den ersten Blick passen die Bilder scheinbar nicht zum Alltag der Zwangsarbeit während des Nationalsozialismus. Tatsächlich haben die Porträtierten sich freiwillig fotografieren lassen und die Bilder selbst in Auftrag gegeben. Die Aufnahmen unterstreichen die Individualität der abgebildeten Personen und geben ihnen ein Gesicht. Für die Zwangsarbeiterinnen und Kriegsgefangenen waren sie eine Möglichkeit, unter schweren und entwürdigenden Lebensbedingungen ein positives und starkes Bild von sich selbst zu zeigen. Die Porträts wurden als Erinnerungsbilder aufbewahrt, an Freunde verschenkt oder als Lebenszeichen in die Heimat geschickt.
Der Katalog präsentiert ein Stück Zeitgeschichte als Fotogeschichte. Die begleitenden Aufsätze geben einen Überblick zur Zwangsarbeit in Westfalen im Zweiten Weltkrieg, dokumentieren die Recherchen zur Aufklärung der Fotografien und bieten didaktische Überlegungen für Bildungsarbeit und Unterricht.

9,95 € *

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Sofort versandfertig, Lieferzeit ca. 1-3 Werktage

Veröffentlicht: 02.04.2015
Seitenzahl: 128
Produkt: Broschur
Illustration: zahlr. Abb.
ISBN: 978-3-8375-1332-5
  • 21332

LWL-Freilichtmuseum Detmold

 LWL-Freilichtmuseum Detmold
Die Porträts und Gruppenbilder in diesem Buch zeigen Kriegsgefangene und... mehr
Produktinformationen "Geraubte Jahre"

Die Porträts und Gruppenbilder in diesem Buch zeigen Kriegsgefangene und Zwangsarbeiterinnen, die während des Zweiten Weltkriegs in Rietberg durch das Atelier Kuper und Nachfolger fotografiert wurden. Auf den ersten Blick passen die Bilder scheinbar nicht zum Alltag der Zwangsarbeit während des Nationalsozialismus. Tatsächlich haben die Porträtierten sich freiwillig fotografieren lassen und die Bilder selbst in Auftrag gegeben. Die Aufnahmen unterstreichen die Individualität der abgebildeten Personen und geben ihnen ein Gesicht. Für die Zwangsarbeiterinnen und Kriegsgefangenen waren sie eine Möglichkeit, unter schweren und entwürdigenden Lebensbedingungen ein positives und starkes Bild von sich selbst zu zeigen. Die Porträts wurden als Erinnerungsbilder aufbewahrt, an Freunde verschenkt oder als Lebenszeichen in die Heimat geschickt.
Der Katalog präsentiert ein Stück Zeitgeschichte als Fotogeschichte. Die begleitenden Aufsätze geben einen Überblick zur Zwangsarbeit in Westfalen im Zweiten Weltkrieg, dokumentieren die Recherchen zur Aufklärung der Fotografien und bieten didaktische Überlegungen für Bildungsarbeit und Unterricht.

Weiterführende Links zu "Geraubte Jahre"
Zuletzt angesehen