Egon Erwin Kisch beim Bochumer Verein

Ein Versuch zum "Wesen des Reporters"

Egon Erwin Kisch gilt als Begründer der literarischen Reportage. Bekannt wurde er mit seiner 1924 veröffentlichten Reportagesammlung mit dem Titel „Der rasende Reporter“. Dem darin enthaltenen Bericht über das Hochofen- und Stahlwerk des Bochumer Vereins stellt Ulrike Robeck zeitgenössische Fotografien der Werksanlagen gegenüber. Bei der Konfrontation der beiden Darstellungsweisen werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede deutlich, welche die besonderen Eigenarten des Reportagetextes erkennen lassen. Dieser verliert im Laufe der Untersuchung zunehmend den Charakter eines einfachen Tatsachenberichts. Unter Berücksichtigung der von Kisch bereits 1918 veröffentlichten theoretischen Gedanken über das „Wesen des Reporters“ erweist sich die Stahlwerks-Reportage schließlich als ein literarisch gestalteter Text, mit dessen Bildsprache eine Thematik angesprochen wird, die weit über die Abläufe im Hüttenwerk hinausgeht.

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Veröffentlicht: 20.08.10
Seitenzahl: 130
Produkt: Broschur
Illustration: zahlr. Abb.
ISBN: 978-3-8375-0418-7
  • 20418

Ulrike Robeck

Ulrike Robeck
Egon Erwin Kisch gilt als Begründer der literarischen Reportage. Bekannt wurde er mit... mehr
Produktinformationen "Egon Erwin Kisch beim Bochumer Verein"

Egon Erwin Kisch gilt als Begründer der literarischen Reportage. Bekannt wurde er mit seiner 1924 veröffentlichten Reportagesammlung mit dem Titel „Der rasende Reporter“. Dem darin enthaltenen Bericht über das Hochofen- und Stahlwerk des Bochumer Vereins stellt Ulrike Robeck zeitgenössische Fotografien der Werksanlagen gegenüber. Bei der Konfrontation der beiden Darstellungsweisen werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede deutlich, welche die besonderen Eigenarten des Reportagetextes erkennen lassen. Dieser verliert im Laufe der Untersuchung zunehmend den Charakter eines einfachen Tatsachenberichts. Unter Berücksichtigung der von Kisch bereits 1918 veröffentlichten theoretischen Gedanken über das „Wesen des Reporters“ erweist sich die Stahlwerks-Reportage schließlich als ein literarisch gestalteter Text, mit dessen Bildsprache eine Thematik angesprochen wird, die weit über die Abläufe im Hüttenwerk hinausgeht.

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