Kumpel Anton, St. Barbara und die Beatles

Helden und andere Leitbilder im Ruhrrevier nach 1945

Kumpel Anton, St. Barbara und die Beatles – ein proletarischer Antiheld als Symbolfigur für die Region, eine Heilige als Identitätsangebot für die Männerwelt des Bergbaus, schließlich Popstars mit weiblichen Attributen als Idole der Jugendlichen:
Die Leitbilder des Ruhrgebiets zwischen Nachkriegszeit und Strukturkrise waren eher unheroisch. Nicht als Helden verstanden haben sich auch die Kulturpolitiker und Künstler, Maler und Schriftsteller, Hobbymusiker und Laienkünstler des Reviers, die im Mittelpunkt der Ausstellung „Kumpel Anton, St. Barbara und die Beatles. ‚Helden’ und andere Leitbilder im Ruhrrevier nach 1945“ stehen. Viel bewegt und Außerordentliches geleistet haben sie dennoch: Sie gaben dem Industrierevier nach 1945 erstmals eine kulturelle Identität. „Kumpel Anton, St. Barbara und die Beatles. ‚Helden’ und andere Leitbilder im Ruhrrevier nach 1945“ lässt eine heute weitgehend vergessene Kulturgeschichte des Reviers wieder lebendig werden – eine Geschichte, die sich zwischen Traditionspflege und moderner Kunst, Bergarbeiterkultur und Pop entfaltete. Sie wird anhand der Entwicklungen in Bochum, Dortmund, Recklinghausen und Walsum erzählt und durch grenzüberschreitende Ausblicke abgerundet. Ihr Themenspektrum erstreckt sich von A wie Antibabypille bis Z wie Malzirkel Zwickau. Sie zeigt, dass das Motto der Kulturhauptstadt RUHR.2010 schon damals Leitgedanke war: „Wandel durch Kultur – Kultur durch Wandel“.

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Veröffentlicht: 09.07.10
Seitenzahl: 76
Produkt: Broschur
Illustration: zahlr. farb. Abb.
ISBN: 978-3-8375-0415-6
  • 20415

LWL-Industriemuseum

Dagmar Kift, geboren 1954 in Regensburg, hat an der Freien Universität Berlin sowie am St. Anne’s und St. Antony’s College Oxford Geschichte und Germanistik studiert. Sie wurde 1989 mit einer Arbeit über Arbeiterkultur und englische Music Halls promoviert. Seit 1987 ist Kift als Referentin und Kuratorin im LWL-Industriemuseum tätig. Ihr Interesse gilt der europäischen Sozial- und Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, insbesondere der Arbeiter, Jugend, Frauen und Zuwanderer. Zu die

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Kumpel Anton, St. Barbara und die Beatles – ein proletarischer Antiheld als Symbolfigur für die Region, eine Heilige als Identitätsangebot für die Männerwelt des Bergbaus, schließlich Popstars mit weiblichen Attributen als Idole der Jugendlichen:
Die Leitbilder des Ruhrgebiets zwischen Nachkriegszeit und Strukturkrise waren eher unheroisch. Nicht als Helden verstanden haben sich auch die Kulturpolitiker und Künstler, Maler und Schriftsteller, Hobbymusiker und Laienkünstler des Reviers, die im Mittelpunkt der Ausstellung „Kumpel Anton, St. Barbara und die Beatles. ‚Helden’ und andere Leitbilder im Ruhrrevier nach 1945“ stehen. Viel bewegt und Außerordentliches geleistet haben sie dennoch: Sie gaben dem Industrierevier nach 1945 erstmals eine kulturelle Identität. „Kumpel Anton, St. Barbara und die Beatles. ‚Helden’ und andere Leitbilder im Ruhrrevier nach 1945“ lässt eine heute weitgehend vergessene Kulturgeschichte des Reviers wieder lebendig werden – eine Geschichte, die sich zwischen Traditionspflege und moderner Kunst, Bergarbeiterkultur und Pop entfaltete. Sie wird anhand der Entwicklungen in Bochum, Dortmund, Recklinghausen und Walsum erzählt und durch grenzüberschreitende Ausblicke abgerundet. Ihr Themenspektrum erstreckt sich von A wie Antibabypille bis Z wie Malzirkel Zwickau. Sie zeigt, dass das Motto der Kulturhauptstadt RUHR.2010 schon damals Leitgedanke war: „Wandel durch Kultur – Kultur durch Wandel“.

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