Ingrid Wölk

Fremd(e) im Revier!?

Zuwanderung und Fremdsein im Ruhrgebiet

Das Ruhrgebiet hat sich wie keine andere Region Deutschlands durch Zuwanderung erst konstituiert. Es zog die Menschen an wie ein Magnet. In der Industrialisierungsphase kamen sie freiwillig als finanzstarke Unternehmer und als junge Arbeitssuchende, in den Kriegsjahren wurden viele Fremde hierher verschleppt und zur Arbeit unter menschenunwürdigen Bedingungen gezwungen.
Für Fremd(e) im Revier!? haben sich Ruhrgebietsarchive aus neun Städten und zahlreiche andere Kooperationspartner des Themas Migration und Fremdsein für ein gemeinsames Ausstellungs- und Publikationsprojekt angenommen und einen weiten Bogen gespannt: Von den Fremden des Mittelalters und den Glaubens- und Revolutionsflüchtlingen der frühen Neuzeit über die Arbeitsmigranten des 19. und 20. Jahrhunderts bis hin zur heutigen Situation hier lebender Migranten und Migrantinnen. Das Fremdsein und das Heimischwerden war die Erfahrung, die viele Neubürger des Reviers gemacht haben. Den umgekehrten Prozess der Ent-Fremdung erlebten und erlitten vor allem die jüdischen Bürgerinnen und Bürger aus dem Ruhrgebiet während des „Dritten Reiches“.
Die Beiträge untersuchen das Gegen-, Neben- und Miteinander von Fremden und Einheimischen. Sie stellen das spannende Wechselspiel von „fremd“ und „eigen“ vor.

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Veröffentlicht: 27.08.10
Seitenzahl: 352
Produkt: Festeinband
Illustration: zahlr. farb. Abb.
ISBN: 978-3-8375-0350-0
  • 20350

Klaus Wisotzky

Klaus Wisotzky
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Produktinformationen "Fremd(e) im Revier!?"

Das Ruhrgebiet hat sich wie keine andere Region Deutschlands durch Zuwanderung erst konstituiert. Es zog die Menschen an wie ein Magnet. In der Industrialisierungsphase kamen sie freiwillig als finanzstarke Unternehmer und als junge Arbeitssuchende, in den Kriegsjahren wurden viele Fremde hierher verschleppt und zur Arbeit unter menschenunwürdigen Bedingungen gezwungen.
Für Fremd(e) im Revier!? haben sich Ruhrgebietsarchive aus neun Städten und zahlreiche andere Kooperationspartner des Themas Migration und Fremdsein für ein gemeinsames Ausstellungs- und Publikationsprojekt angenommen und einen weiten Bogen gespannt: Von den Fremden des Mittelalters und den Glaubens- und Revolutionsflüchtlingen der frühen Neuzeit über die Arbeitsmigranten des 19. und 20. Jahrhunderts bis hin zur heutigen Situation hier lebender Migranten und Migrantinnen. Das Fremdsein und das Heimischwerden war die Erfahrung, die viele Neubürger des Reviers gemacht haben. Den umgekehrten Prozess der Ent-Fremdung erlebten und erlitten vor allem die jüdischen Bürgerinnen und Bürger aus dem Ruhrgebiet während des „Dritten Reiches“.
Die Beiträge untersuchen das Gegen-, Neben- und Miteinander von Fremden und Einheimischen. Sie stellen das spannende Wechselspiel von „fremd“ und „eigen“ vor.

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