Hanneliese Palm

Die Entdeckung des Ruhrgebiets in der Literatur

Zahlreiche Schriftsteller am Ende des Wilhelminischen Kaiserreichs und in der Weimarer Republik machten aus unterschiedlichen Perspektiven die Entwicklung der Industrie und der Arbeitsverhältnisse, der Politik und Gesellschaft in den Städten des Ruhrgebiets zum Thema ihrer Werke. Der Sammelband vereinigt Vorträge, die im Rahmen einer wissenschaftlichen Tagung im September 2008 im Industriemuseum Zeche Zollern II/IV in Dortmund-Bövinghausen gehalten wurden. Dabei geht es um die Bilder und Visionen, die diese Industrielandschaft in der Literatur hinterlassen hat und in der Gegenwart entstehen lässt. Vielfaltige literarische Genres werden ebenso betrachtet wie beispielsweise die Markierung der Region durch die Sprache, das „pathologisch-pathetische“ Bild der Ruhrgebietsindustrie und die Ambivalenz zwischen großen Zukunftsentwürfen und rückwärtsgewandter Nostalgie.


Schriften des Fritz-Hüser-Instituts für Literatur und Kultur der Arbeitswelt , Band 18
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Veröffentlicht: 12.10.2009
Seitenzahl: 296
Produkt: Broschur
ISBN: 978-3-8375-0123-0
  • 20123

Jan-Pieter Barbian

Jan-Pieter Barbian, geboren 1958 in Saarbrücken, hat in Trier Geschichte, Germanistik und Philosophie studiert. 1991 wurde er mit einer Arbeit über die Literaturpolitik im Nationalsozialismus promoviert. Seit 1999 ist Barbian Direktor der Stadtbibliothek Duisburg. Sein Interesse gilt der Literatur- und Kulturpolitik in der Weimarer Republik und im Dritten Reich sowie der Literatur des Ruhrgebiets. Zu beiden Bereichen hat er zahlreiche Publikationen vorgelegt. (Autorenfoto Barbian: © Friedh

Jan-Pieter Barbian
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Produktinformationen "Die Entdeckung des Ruhrgebiets in der Literatur"

Zahlreiche Schriftsteller am Ende des Wilhelminischen Kaiserreichs und in der Weimarer Republik machten aus unterschiedlichen Perspektiven die Entwicklung der Industrie und der Arbeitsverhältnisse, der Politik und Gesellschaft in den Städten des Ruhrgebiets zum Thema ihrer Werke. Der Sammelband vereinigt Vorträge, die im Rahmen einer wissenschaftlichen Tagung im September 2008 im Industriemuseum Zeche Zollern II/IV in Dortmund-Bövinghausen gehalten wurden. Dabei geht es um die Bilder und Visionen, die diese Industrielandschaft in der Literatur hinterlassen hat und in der Gegenwart entstehen lässt. Vielfaltige literarische Genres werden ebenso betrachtet wie beispielsweise die Markierung der Region durch die Sprache, das „pathologisch-pathetische“ Bild der Ruhrgebietsindustrie und die Ambivalenz zwischen großen Zukunftsentwürfen und rückwärtsgewandter Nostalgie.


Schriften des Fritz-Hüser-Instituts für Literatur und Kultur der Arbeitswelt , Band 18
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