Wechselstrom-Zugbetrieb in Mitteldeutschland

Wechselstrom-Zugbetrieb in Mitteldeutschland

Von den Anfängen 1900 bis zur Demontage 1946

Vor 100 Jahren legten weitsichtige Techniker den Grundstein für den Aufbau des elektrischen Zugbetriebs mit Einphasen-Wechselstrom in Preußen. Trotz zahlreicher Rückschläge, die naturgemäß nicht ausblieben, wurden im Einklang von Bahn und Industrie die Grundlagen des heutigen elektrischen Zugbetriebs geschaffen.
Ausgehend von einem Versuchsbetrieb zwischen Dessau und Bitterfeld 1911 wurde der elektrische Zugbetrieb nach Magdeburg, Leipzig und Halle (S.) erweitert. Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs sorgte für ein jähes Ende aller weiteren Ausbaupläne. Die Wiederinbetriebnahme und Erweiterung nach Kriegsende gestaltete sich aufgrund der wirtschaftlichen, finanziellen und politischen Verhältnisse äußerst schwierig. Trotz aller negativen Begleitumstände konnte sich die elektrische Zugförderung jedoch etablieren, trug sie doch nachweislich zu einem besseren Betriebsergebnis der DRG bei. Nach der Weltwirtschaftskrise begann Anfang der 1930er-Jahre eine Blütezeit der Eisenbahn, die auch auf dem Gebiet der elektrischen Zugförderung wesentliche Akzente setzte. Die Hochphase war nur kurz und endete mit dem Zweiten Weltkrieg. Übrig blieben neben bombardierten Städten, einer zerstörten Industrie und der unsäglichen Not der Bevölkerung auch ein kaum noch funktionierendes Eisenbahnwesen.
Im vorliegenden Buch betrachten die Autoren die Entwicklung des elektrischen Zugbetriebs im mitteldeutschen Raum zwischen Magdeburg, Dessau, Leipzig, Halle (S.) und Probstzella im Zeitraum zwischen 1900 und 1947. Dies umfasst nicht nur die Triebfahrzeuge, sondern auch die ortsfesten Anlagen, unter denen die Bahnstromerzeugungs- und -verteilungsanlagen einschließlich der Fahrleitungsanlagen zu verstehen sind, sowie das Werkstättenwesen. Die Entwicklungsetappen werden chronologisch und im Zusammenhang dargestellt. Nur dort, wo es einem besseren Verständnis dient, wird diese Chronologie zugunsten einer thematischen Gliederung verlassen. In besonderen, farblich unterschiedlich unterlegten Einfügungen werden Persönlichkeiten vorgestellt, technische Zusammenhänge kurz erläutert oder amtliche Schriftwechsel zitiert.

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Veröffentlicht: 01.10.2019
Seitenzahl: 256
Produkt: Festeinband
Illustration: zahlr. farb. Abb.
ISBN: 978-3-8375-2130-6
  • 22130

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Vor 100 Jahren legten weitsichtige Techniker den Grundstein für den Aufbau des... mehr
Produktinformationen "Wechselstrom-Zugbetrieb in Mitteldeutschland"

Vor 100 Jahren legten weitsichtige Techniker den Grundstein für den Aufbau des elektrischen Zugbetriebs mit Einphasen-Wechselstrom in Preußen. Trotz zahlreicher Rückschläge, die naturgemäß nicht ausblieben, wurden im Einklang von Bahn und Industrie die Grundlagen des heutigen elektrischen Zugbetriebs geschaffen.
Ausgehend von einem Versuchsbetrieb zwischen Dessau und Bitterfeld 1911 wurde der elektrische Zugbetrieb nach Magdeburg, Leipzig und Halle (S.) erweitert. Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs sorgte für ein jähes Ende aller weiteren Ausbaupläne. Die Wiederinbetriebnahme und Erweiterung nach Kriegsende gestaltete sich aufgrund der wirtschaftlichen, finanziellen und politischen Verhältnisse äußerst schwierig. Trotz aller negativen Begleitumstände konnte sich die elektrische Zugförderung jedoch etablieren, trug sie doch nachweislich zu einem besseren Betriebsergebnis der DRG bei. Nach der Weltwirtschaftskrise begann Anfang der 1930er-Jahre eine Blütezeit der Eisenbahn, die auch auf dem Gebiet der elektrischen Zugförderung wesentliche Akzente setzte. Die Hochphase war nur kurz und endete mit dem Zweiten Weltkrieg. Übrig blieben neben bombardierten Städten, einer zerstörten Industrie und der unsäglichen Not der Bevölkerung auch ein kaum noch funktionierendes Eisenbahnwesen.
Im vorliegenden Buch betrachten die Autoren die Entwicklung des elektrischen Zugbetriebs im mitteldeutschen Raum zwischen Magdeburg, Dessau, Leipzig, Halle (S.) und Probstzella im Zeitraum zwischen 1900 und 1947. Dies umfasst nicht nur die Triebfahrzeuge, sondern auch die ortsfesten Anlagen, unter denen die Bahnstromerzeugungs- und -verteilungsanlagen einschließlich der Fahrleitungsanlagen zu verstehen sind, sowie das Werkstättenwesen. Die Entwicklungsetappen werden chronologisch und im Zusammenhang dargestellt. Nur dort, wo es einem besseren Verständnis dient, wird diese Chronologie zugunsten einer thematischen Gliederung verlassen. In besonderen, farblich unterschiedlich unterlegten Einfügungen werden Persönlichkeiten vorgestellt, technische Zusammenhänge kurz erläutert oder amtliche Schriftwechsel zitiert.

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